{"id":279,"date":"2013-09-12T09:00:41","date_gmt":"2013-09-12T07:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/wordpress\/?p=279"},"modified":"2015-10-08T22:12:55","modified_gmt":"2015-10-08T20:12:55","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-12-9-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=279","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 12. 9. 2013"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Ein sehr ereignisreicher hei\u00dfer Sommer ist nun fast zu Ende. Die ausgedehnten Super-Hitzetage konnten uns echt zum Schwitzen bringen und der Trinkbedarf erreichte ungeahnte H\u00f6hen, wie auch die bevorste- hende Wasserrechnung f\u00fcr unsere G\u00e4rten.<\/p>\n<p>Ja &#8211; unsere G\u00e4rten. Und erst die Bewohner in unseren G\u00e4rten. Die Pflanzen und Gew\u00e4chse in unseren Refugien haben die K\u00f6pfe h\u00e4ngen gelassen. Das Gras k\u00e4mpfte verbissen gegen die Dauerbestrahlung und an allen m\u00f6glichen Stellen bildeten sich trotz eifriger Gie\u00dferei unansehnliche braune Flecken in den Rasenfl\u00e4chen. Zwetschken, Birnen und \u00c4pfel wurden in zum Teil unreifem Zustand von Heerscharen gierig gefr\u00e4\u00dfiger Wespen angeknabbert. Die Folge Fruchtf\u00e4ule und Moniliabefall. Andererseits brachten Marillenb\u00e4ume zum Gro\u00dfteil fast unglaubliche Mengen an Frucht, da zum Zeitpunkt der Reife die Wespenplage eher gering war. Auch die Verarbeitung dieser Massenfr\u00fcchte, noch dazu bei extremen Hitzebedingungen, war wahrlich kein Honigschlecken, doch auch das wurde von uns bewerkstelligt.<\/p>\n<p>Die Hoffnung auf einen halbwegs \u201enormalen\u201c Herbst bleibt uns jedoch. Auch wenn der beginnende Herbst eine ganze Menge von Aufgaben und Arbeiten f\u00fcr uns bereith\u00e4lt.<\/p>\n<p>Angefangen bei unserem Obstgarten. Fallobst entfernen! Das Kernobst soll recht vorsichtig abgenommen werden, um Druckstellen, vor allem bei Lagerobst, zu vermeiden. Angefaulte, angenagte oder moniliabe- fallene Fr\u00fcchte raschest entfernen. So verhindert man ein \u00dcbergreifen der F\u00e4ulnis auf andere Fr\u00fcchte.<\/p>\n<p><strong>Achtung! Moniliafr\u00fcchte nicht auf den Kompost, sondern mit Restm\u00fcll entsorgen!<\/strong><\/p>\n<p>Die beste Zeit f\u00fcr Rasenreparaturen ist jetzt. Und diese Reparaturen sind f\u00fcrwahr n\u00f6tig. Sollen doch die ganzen h\u00e4\u00dflich-braunen Flecken aus unserem Wiesengr\u00fcn verschwinden. Die d\u00fcrren Stellen auskratzen, frische Gartenerde zuf\u00fcgen, Rasensamen streuen und mit einer d\u00fcnnen Erdschicht bedecken. Dann m\u00e4\u00dfig anfeuchten und mehrmals am Tag kontrollieren, ob die neuangesetzte Saat immer feucht gehalten ist. Beginnt der Samen n\u00e4mlich zu keimen, darf er nicht austrocknen, da ansonst die zarten Keimlinge absterben. Statt der erwarteten Begr\u00fcnung, werden wir dann weiterhin mit unansehnlich-kahlen Stellen konfrontiert. Also nochmals &#8211; feucht halten!<\/p>\n<p>Die Pflanzzeit f\u00fcr Obstgeh\u00f6lze beginnt mit Ende September, Anfang Oktober und endet bei Frosteinbruch. Ausgenommen sind Marille, Pfirsich und Wein, da diese zu den besonders frostempfindlichen Sorten z\u00e4hlen. Wie bereits schon fr\u00fcher erw\u00e4hnt, sollten Obstgeh\u00f6lze nur von wirklich rennomierten Baumschulen bezogen werden. Dort erh\u00e4lt man auch die Fachberatung, welcher Baum f\u00fcr welchen Standort, f\u00fcr welchen Boden, geeignet ist.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Nadelgeh\u00f6lze ist nun die g\u00fcnstigste Pflanzzeit. Die Jungpflanzen sollen genug neue Wurzeln bilden, welche dann im Winter ebenfalls Feuchtigkeit aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>K\u00fcbelpflanzen k\u00f6nnen sch\u00f6n langsam an die ruhigere Winterzeit gew\u00f6hnt werden. Weniger w\u00e4ssern und keine D\u00fcngegaben mehr geben. Fuchsien vor den ersten Nachtfr\u00f6sten in ihre Winterquartiere bringen.<\/p>\n<p>Blumenzwiebel, f\u00fcr das Bl\u00fchen im Fr\u00fchling, sollten im September gepflanzt werden. Letzter Hecken schnitt m\u00f6glich. Mit Steckh\u00f6lzern kann man jetzt g\u00fcnstig Bl\u00fctenstr\u00e4ucher vermehren. Z. B. Deutzie, Forsitie, Spirea und viele andere. Etwa 25 cm lange bleistiftstarke einj\u00e4hrige Triebe werden geschnitten (etwa 3-4 Augen) und so in die Erde gesteckt, da\u00df nur eine Blattknospe herausragt.<\/p>\n<p>Alte Himbeerruten werden nun bodeneben abgeschnitten. Neue Ruten bleiben stehen, etwa 10 der st\u00e4rk- sten pro Laufmeter. \u00dcberz\u00e4hlige werden ausgerissen.<\/p>\n<p>Und bis zu unserer wirklich gro\u00dfen Herbstarbeit im Garten, wie Baumschnitt usw., verbleibt uns noch etwas Zeit. Und diese Zeit sollten wir n\u00fctzen, an den nun hoffentlich doch noch kommenden sch\u00f6nen Herbsttagen nicht nur unseren Garten, sondern auch die Natur um uns herum so richtig zu genie\u00dfen. Ob das nun eine Wanderung durch die herbstlichen W\u00e4lder, ein Ausflug in unsere herrliche Bergwelt &#8211; oder an lauen Herbstabenden ein Beisammensein in gem\u00fctlicher Runde, etwa beim Heurigen oder im eigenen Garten, ist &#8211; jedefalls &#8211; viel Spa\u00df auch dabei!<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein sehr ereignisreicher hei\u00dfer Sommer ist nun fast zu Ende. Die ausgedehnten Super-Hitzetage konnten uns echt zum Schwitzen bringen und der Trinkbedarf erreichte ungeahnte H\u00f6hen, wie auch die bevorste- hende Wasserrechnung f\u00fcr unsere G\u00e4rten. Ja &#8211; unsere G\u00e4rten. Und erst die Bewohner in unseren G\u00e4rten. 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