{"id":281,"date":"2013-07-08T09:00:28","date_gmt":"2013-07-08T07:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/wordpress\/?p=281"},"modified":"2015-10-08T22:13:04","modified_gmt":"2015-10-08T20:13:04","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-8-7-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=281","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 8. 7. 2013"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Endlich hat uns der Juni mit sch\u00f6nen, warmen Vorsommertagen verw\u00f6hnt. So kann man allerorten die Rosen bl\u00fchen sehen. Auch alle anderen Pflanzen beflei\u00dfigen sich eines verst\u00e4rkten Wachstums. Dies alles bringt aber nicht nur reine Freude, nein, es treibt uns auch zu verst\u00e4rkten T\u00e4tigkeiten in unseren gr\u00fcnen Reichen an.<\/p>\n<p>Der Befall durch Bl\u00fcten-Monilia, mit anschlie\u00dfender Triebspitzend\u00fcrre hat zus\u00e4tzlichen Schaden verursacht. Hoffentlich wurden s\u00e4mtliche d\u00fcrren Triebe bis ins gesunde Holz zur\u00fcckgeschnitten und mit dem Restm\u00fcll entsorgt. Nur so kann man die Ausbreitung eind\u00e4mmen. Vorbeugende Spritzungen in die Vor-, Haupt- und Nachbl\u00fcte tun ihr \u00fcbriges. Doch mu\u00df man sagen, da\u00df die Sch\u00e4digungen ortsm\u00e4\u00dfig recht unterschiedlich passierten.<\/p>\n<p>Ebenfalls hat der Birnengitterrost seine orangenen Tupfen auf die Bl\u00e4tter gesetzt. Eine Spritzung mit Baycor, bei trockenem, windstillem Wetter, kann die Ausbreitung einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Auch die Kr\u00e4uselkrankheit hat so manchen Pfirsichbaum getroffen. Sind die Bl\u00e4tter erst einmal befallen, hilft keine Behandlung. Abpfl\u00fccken und Entsorgen der Bl\u00e4tter mit Restm\u00fcll ist die einzige M\u00f6glichkeit. Auch hier weisen wir immer wieder darauf hin, da\u00df vorbeugend mit einer Kupferl\u00f6sung zu spritzen ist. Dies bereits schon im Sp\u00e4therbst, wenn etwa zwei Drittel des Laubes vom Baum ist. Sp\u00e4ter, an frostfreien Tagen, im Februar und im M\u00e4rz, nochmals spritzen. Das recht reichlich, so da\u00df der Baum richtig \u201eeingewaschelt\u201c wird. Dies jedoch nur bis vor die Knospenschwelle, da sp\u00e4teres Spritzen Laubfall bewirkt.<\/p>\n<p>Auch s\u00e4mtliche saugenden Sch\u00e4dlinge und Pilzerkrankungen sind wieder im Vormarsch. Angefangen von un- seren \u201egeliebten\u201c L\u00e4usen, bis Kirschfruchtfliege, Birnenpockenmilbe, Apfelbl\u00fctenstecher und Mehltau. Wobei die Ernte der Kirschen gro\u00dfteils schon abgeschlossen ist und wir die Auswirkung der T\u00e4tigkeit der Kirschfruchtfliege zur Gen\u00fcge kennenlernen durften. Bei Pilzbefall hilft in vielen F\u00e4llen oft schon das Abpfl\u00fccken oder Wegschnei- den der gesch\u00e4digten Triebe. Wir wollen nicht immer gleich zur Giftspritze greifen, da wir ja nicht nur Sch\u00e4dlinge, sondern auch N\u00fctzlinge treffen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem wird uns die Handhabung mit Spritzmittel durch den Gesetzgeber immer schwieriger gemacht. So soll der Sachkundenachweis, der zur Spritzung notwendig ist, um etliche Stunden ausgedehnt werden. Jedoch ist Genaueres noch nicht bekannt.<\/p>\n<p>Aber auch Positives ist zu berichten. So scheint uns heuer ein richtiges Marillen- und Apfeljahr in den Garten zu stehen. Auch hier bringt uns Freude wieder auch Arbeit. Ist es doch wichtig, den \u00fcberreichen Fruchtansatz rechtzeitig auszud\u00fcnnen. Wie bekannt, bringt jeder Baum ein gewisses Gewicht an Frucht. Verteilt sich dieses Gewicht aber auf eine Vielzahl von Fr\u00fcchten, so wird man kleine Dinger ernten. Was bringen uns 100 kirschgro\u00dfe \u201eRangerln\u201c, wenn wir mit 35 gro\u00dfen, ausgereiften Fr\u00fcchten unsere Nachbarn beeindrucken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun einiges zu unserem Rasen. Dieser hat sich recht pr\u00e4chtig erholt. Haben wir doch nach zweitem Rasen- schnitt vertikutiert. Anschlie\u00dfend etwas Quarzsand ausgebracht und nachges\u00e4t. Anschlie\u00dfend feucht gehalten. Wenn erst einmal der Samen keimt, wird keine Trockenheit vertragen, und die jungen Triebe sterben ab. Statt einer neuen gr\u00fcnen Fl\u00e4che, lacht uns ein trockener Boden an. Doch das wissen wir ja, und haben dementsprechend gehandelt. Auch ausreichende D\u00fcngung wurde durchgef\u00fchrt. Ob es sich dabei um organische oder andere D\u00fcnger handelt, bleibt jedem selbst \u00fcberlassen. Nur eines sollte man wissen, Rasen ist ein echter Stickstoff-Fresser. Also zwei- bis dreimal D\u00fcngung im Jahr schadet nicht. Zu bedenken, die D\u00fcngegaben eher m\u00e4\u00dfig als zuviel einsetzen.<\/p>\n<p>Im Gem\u00fcsegarten tat sich auch schon allerhand. Rechtzeitig f\u00fcr unsere Di\u00e4t haben wir schon Salat geerntet. Paradeiserpflanzen sind bestens gewachsen, und wir k\u00f6nnen uns an den gelben oder roten Fr\u00fcchten, je nachdem, laben. Auch unsere Stangenfisolen haben schon den ersten Meter in Angriff genommen.<\/p>\n<p>Himbeeren und Brombeeren haben uns schon Fr\u00fcchte gebracht. Ebenso Ribisel, ob schwarz, rot oder wei\u00df, alles h\u00e4ngt schon reif an den B\u00fcschen. Achtung: Befallene Bl\u00e4tter von der Johannisbeerblasenlaus sind kurzwegs abzuknipsen und im Restm\u00fcll zu entsorgen. Auch die Stachelbeeren sollen nicht vergessen sein. \u00dcberreich am B\u00fcschchen h\u00e4ngend, erfreuen sie uns besonders, da der ekelige Amerikanische Stachelbeermehltau sich nicht eingestellt hat. Und die Erdbeeren, die in den Superm\u00e4rkten angeboten werden, brauchen wir nicht mit neidvollen Blicken beachten. Denn unsere, die echten Gartenerdbeeren, haben uns bereits bestens geschmeckt.<\/p>\n<p>Nichts desto Trotz, bringen uns die kommenden Wochen arbeitsreiche, aber auch sch\u00f6ne Tage. Sch\u00f6ne Tage in einem entfernten Urlaubsort, von wo zur\u00fcckkommend, wir uns endlich erholen k\u00f6nnen, erholen, in unseren, wie schon vorher erw\u00e4hnten Refugien.<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich hat uns der Juni mit sch\u00f6nen, warmen Vorsommertagen verw\u00f6hnt. So kann man allerorten die Rosen bl\u00fchen sehen. Auch alle anderen Pflanzen beflei\u00dfigen sich eines verst\u00e4rkten Wachstums. Dies alles bringt aber nicht nur reine Freude, nein, es treibt uns auch zu verst\u00e4rkten T\u00e4tigkeiten in unseren gr\u00fcnen Reichen an. Der Befall durch Bl\u00fcten-Monilia, mit anschlie\u00dfender Triebspitzend\u00fcrre hat zus\u00e4tzlichen Schaden verursacht. Hoffentlich wurden s\u00e4mtliche d\u00fcrren Triebe bis ins gesunde Holz zur\u00fcckgeschnitten und mit dem Restm\u00fcll entsorgt. Nur so kann man die Ausbreitung eind\u00e4mmen. Vorbeugende Spritzungen in die Vor-, Haupt- und Nachbl\u00fcte tun ihr \u00fcbriges. Doch mu\u00df man sagen, da\u00df die Sch\u00e4digungen ortsm\u00e4\u00dfig recht unterschiedlich passierten. Ebenfalls hat der Birnengitterrost seine orangenen Tupfen auf die Bl\u00e4tter gesetzt. Eine Spritzung mit Baycor, bei trockenem, windstillem Wetter, kann die Ausbreitung einschr\u00e4nken. Auch die Kr\u00e4uselkrankheit hat so manchen Pfirsichbaum getroffen. Sind die Bl\u00e4tter erst einmal befallen, hilft keine Behandlung. Abpfl\u00fccken und Entsorgen der Bl\u00e4tter mit Restm\u00fcll&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=281\"><span>Mehr lesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11],"class_list":["post-281","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fachberatung","tag-berichtfachberater"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=281"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4775,"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281\/revisions\/4775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}