{"id":2968,"date":"2014-03-13T22:00:50","date_gmt":"2014-03-13T21:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2968"},"modified":"2015-10-08T22:12:22","modified_gmt":"2015-10-08T20:12:22","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-13-3-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2968","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 13. 3. 2014"},"content":{"rendered":"<p>Nach langer Winterpause sehen wir uns wieder. Winter? Wann war der eigentlich? Ein paar Tage war es etwas k\u00e4lter, ein- oder waren es zweimal, gab\u2018s sogar Frost. Aber war\u2018s das eigentlich schon? Wenn ich, bei manchen Spazierg\u00e4ngen, in unsere G\u00e4rten schau, dann mu\u00df ich sagen: Ja!<br \/>\nMilde Temperaturen, um die Mittagszeit oft angenehme W\u00e4rme, bei strahlendem Sonnenschein, der Fr\u00fchling d\u00fcrfte schon seinen Fu\u00df \u00fcber die Gartenschwellen setzen.<br \/>\nV\u00f6gel, unsere braven Helfer, die wir im Winter gut f\u00fcttern wollten, haben die Futterh\u00e4uschen kaum besucht, sie hatten ja genug \u201enat\u00fcrliche Nahrung\u201c gefunden. Die Futterk\u00e4sten sollten langsam entfernt werden. Sollten sich doch unsere V\u00f6gel mit den nun auftretenden Sch\u00e4dlingen ern\u00e4hren.<br \/>\nDie ersten Fr\u00fchlingsboten, wie Winterlinge, Schneegl\u00f6ckchen und Priemeln lugen \u00fcberall aus dem Boden und vereinzelt sieht man schon das Laub der Narzissen und Tulpen sprie\u00dfen.<br \/>\nAn trockenen Tagen sollten Apfel- und Birnb\u00e4ume, die schwaches Wachstum aufweisen ausgelichtet werden, um so die volle Triebkraft auf die verbleibenden Knospen zu leiten. An frostfreien Tagen k\u00f6nnen neue Obstb\u00e4ume gepflanzt werden. Veredlungen sind jetzt m\u00f6glich (Pfropfung!)<br \/>\nEine Austriebsspritzung, duchgef\u00fchrt von einer hiezu berechtigten Firma, sollte jetzt vereinsweit durchgef\u00fchrt werden. Vorher sind eventuell noch h\u00e4ngen gebliebene Fruchtmumien von den B\u00e4umen zu entfernen, da der kilometerweite Sporenflug von diesen Mumien dadurch unterbunden wird.<br \/>\nEbenfalls die Kupferspritzung, die wir wahrscheinlich schon zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt gemacht haben, sollte knapp vor Knospenschwellen wiederholt werden. So haben wir voraussichtlich viel gegen die Kr\u00e4uselkrankheit bei Pfirsich und Nektarine gemacht.<br \/>\nDer Befall von Kirschen, Weichseln und vor allem bei Marillen durch Bl\u00fctenmonilia ist besonders gro\u00df. Sobald die ersten Bl\u00fctenspitzen sichtbar werden, ist diese Pilzkrankheit zu bek\u00e4mpfen (z. B. Baycor). All diese Spritzungen, sollten in tropfnasser Benetzung erfolgen. Nur so wird eine optimale Wirkung zu erzielen sein.<br \/>\nUnser Rasen wird mit Startd\u00fcnger gleichm\u00e4\u00dfig bestreut. Erst sp\u00e4ter, nach dem zweiten Rasenschnitt, kann an ein Vertikutieren gedacht werden.<br \/>\nFr\u00fchbeete k\u00f6nnen nun angelegt werden und erste Aussaaten sind m\u00f6glich. Auch die Rosen k\u00f6nnen nun zur\u00fcckgeschnitten werden (auf etwa drei bis vier Augen).<br \/>\nZur nochmaligen Erinnerung: Auch an unsere Koniferen ist zu denken. Sie leiden, besonders heuer, unter der winterlichen Trockenheit. Diese Trockensch\u00e4den zeigen sich erst sp\u00e4ter im Jahr.<br \/>\n\u201eWas hat nur die Thuje, die bis dato so herrliche Blaufichte? Welcher Sch\u00e4dling ist hier am Werk?\u201c Diese und \u00e4hnliche Fragen k\u00f6nnen wir fast jedes Jahr wieder h\u00f6ren. Und im Endeffekt stellt sich heraus: Kein Sch\u00e4dling &#8211; Trockenschaden. Um also solchen \u00dcberraschungen vorzubeugen wird empfohlen, die Immergr\u00fcnen kr\u00e4ftig zu w\u00e4ssern.<br \/>\nBei Wacholder (Zwischenwirt) ist auf den Birnengitterrost zu achten. Befallene Astpartien entfernen, und auch gleich den Birnbaum beobachten. Beim ersten Auftreten der kleinen orangeroten Flecken spritzen (z. B. Baycor). Mit einer eventuellen zweiten Spritzung kann man das Problem in den Griff bekommen. Wir denken mit Schrecken an vergangene Jahre, wo es regional fast zum totalen Birnenausfall gekommen ist.<br \/>\nK\u00fcbel- und Balkonpflanzen langsam ans Licht gew\u00f6hnen. Auch der Kompost bedarf unserer Aufmerk- samkeit. Hat er doch \u00fcber die Wintermonate gute Arbeit geleistet und wartet nun auf sein Umsetzen!<br \/>\nAlso st\u00fcrzen wir uns in die Arbeiten, aber es mu\u00df nicht gleich allzu heftig sein! In Samenkatalogen,<br \/>\nin Pflanzenprospekten wollen wir auch noch schm\u00f6kern. Uns \u00fcberlegen, was wir, bedingt durch den warmen Winter, gegen die wahrscheinlich vermehrt auftretenden Sch\u00e4dlinge machen k\u00f6nnen.<br \/>\nWas wir besser machen, welche Fehler wir k\u00fcnftig vermeiden m\u00f6chten. Daf\u00fcr w\u00fcnschen wir viel Spa\u00df und Erfolg im anlaufenden Gartenjahr.<\/p>\n<p>wg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langer Winterpause sehen wir uns wieder. Winter? Wann war der eigentlich? Ein paar Tage war es etwas k\u00e4lter, ein- oder waren es zweimal, gab\u2018s sogar Frost. Aber war\u2018s das eigentlich schon? Wenn ich, bei manchen Spazierg\u00e4ngen, in unsere G\u00e4rten schau, dann mu\u00df ich sagen: Ja! Milde Temperaturen, um die Mittagszeit oft angenehme W\u00e4rme, bei strahlendem Sonnenschein, der Fr\u00fchling d\u00fcrfte schon seinen Fu\u00df \u00fcber die Gartenschwellen setzen. V\u00f6gel, unsere braven Helfer, die wir im Winter gut f\u00fcttern wollten, haben die Futterh\u00e4uschen kaum besucht, sie hatten ja genug \u201enat\u00fcrliche Nahrung\u201c gefunden. Die Futterk\u00e4sten sollten langsam entfernt werden. Sollten sich doch unsere V\u00f6gel mit den nun auftretenden Sch\u00e4dlingen ern\u00e4hren. Die ersten Fr\u00fchlingsboten, wie Winterlinge, Schneegl\u00f6ckchen und Priemeln lugen \u00fcberall aus dem Boden und vereinzelt sieht man schon das Laub der Narzissen und Tulpen sprie\u00dfen. 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