{"id":2976,"date":"2014-09-11T22:00:19","date_gmt":"2014-09-11T20:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2976"},"modified":"2015-10-08T22:11:43","modified_gmt":"2015-10-08T20:11:43","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-11-9-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2976","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 11. 9. 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Ein sehr ereignisreicher Sommer ist nun fast zu Ende. So manch einer wird sich fragen, wo war er denn eigentlich im August &#8211; der Sommer &#8211; n\u00e4mlich. Dieser Sommer mit all seinen Hitzetagen im Juli und etlichen Wetterkapriolen danach.<br \/>\nPflanzen und Gew\u00e4chse in unseren G\u00e4rten haben ebenfalls \u00dcberraschungen f\u00fcr uns bereit- gehalten. Das Gras wuchs und kaum geschnitten, wars in gleicher H\u00f6he schon wieder da. Fr\u00fcchte wurden zu den unm\u00f6glichsten Zeiten reif, faulten jedoch auch recht schnell schon auf den Geh\u00f6lzen, oder einige Obstb\u00e4ume brachten wahnsinnig vielen, andere nur geringen oder \u00fcberhaupt keinen Ertrag. Mit einem Wort, ein recht verr\u00fcckter Sommer. Die Hoffnung auf einen halbwegs \u201enormalen\u201c Herbst bleibt uns jedoch. Auch wenn der beginnende Herbst eine ganze Menge von Aufgaben und Arbeiten f\u00fcr uns bereith\u00e4lt.<br \/>\nAngefangen bei unserem Obstgarten. Das Kernobst soll recht vorsichtig abgenommen werden, wenn dies nicht bereits geschehen ist, um Druckstellen, vor allem bei Lagerobst zu vermeiden. Angefaulte oder moniliabefallene Fr\u00fcchte m\u00fcssen raschest entfernt werden. So verhindert man ein \u00dcbergreifen der F\u00e4ulnis auf benachbarte Fr\u00fcchte. Fallobst sammeln und entsorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Achtung! Moniliafr\u00fcchte nicht auf den Kompost, sondern mit Restm\u00fcll entsorgen!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">An den Baumst\u00e4mmen Leimringe anbringen. Der Frostspanner kommt sicherlich auch heuer.<br \/>\nDie Pflanzzeit f\u00fcr Obstgeh\u00f6lze beginnt mit Ende September und endet bei Frosteinbruch. Ausgenommen sind Marille, Pfirsich und Wein, da diese zu den besonders frostempfindlichen Sorten z\u00e4hlen. Wie bereits fr\u00fcher erw\u00e4hnt, sollten Obstgeh\u00f6lze nur von wirklich rennomierten Baumschulen bezogen werden. Dort erh\u00e4lt man auch die n\u00f6tige Fachberatung, welcher Baum f\u00fcr welchen Standort, f\u00fcr welchen Boden, geeignet ist.<br \/>\nAuch f\u00fcr Nadelgeh\u00f6lze ist nun die g\u00fcnstigste Pflanzzeit. Die Jungpflanzen sollten genug neue Wurzeln bilden k\u00f6nnen, welche dann im Winter Feuchtigkeit aufnehmen sollen.<br \/>\nUnser Rasen ist regelm\u00e4\u00dfig ged\u00fcngt, geschnitten und gew\u00e4ssert worden. Ab jetzt sollten auch keine Volld\u00fcnger gegeben werden, da der Rasen ansonsten mit seinem Wachstum in den Winter getrieben wird. September ist die ideale Zeit f\u00fcr Ausbesserungs- und Neuansaaten von Rasen, da die nun vorhandene Bodenw\u00e4rme f\u00fcr das rasche Ankeimen ein Garant ist. Nicht ver- gessen: Neuansaaten feucht halten, da eine Austrocknung der Keimlinge Negativerfolge bringt.<br \/>\nBlumenzwiebel, f\u00fcr das Bl\u00fchen im Fr\u00fchjahr, sollten im September gepflanzt werden. Letzter Heckenschnitt m\u00f6glich. Mit Steckh\u00f6lzern kann man jetzt g\u00fcnstig Bl\u00fctenstr\u00e4ucher vermehren. Z. B. Deutzie, Forsitie, Spirea und viele andere. Etwa 25 cm lange, bleistiftstarke, einj\u00e4hrige Triebe werden geschnitten und so in die Erde gesteckt, da\u00df nur eine Blattknospe herausragt.<br \/>\nStauden k\u00f6nnen jetzt geteilt werden. Im Staudenbeet haben die Ziergr\u00e4ser ihre Rispen zum Teil schon gebildet. Diese sollten nicht abgeschnitten werden. Im Sp\u00e4therbst, bei Raureif, wo uns keine Bl\u00fcten mehr erfreuen, bilden sie einen \u00e4u\u00dferst attraktiven Anblick.<br \/>\nUnd bis zu unserer wirklich gro\u00dfen Herbstarbeit im Garten, wie Baumschnitt usw., verbleibt uns noch etwas Zeit. Und diese Zeit sollten wir n\u00fctzen, an den nun hoffentlich doch noch kommenden sch\u00f6nen Herbsttagen nicht nur unseren Garten, sondern auch die Natur um uns herum so richtig zu genie\u00dfen. Ob das nun eine Wanderung durch die herbstlichen W\u00e4lder, ein Ausflug in unsere herrliche Bergwelt &#8211; oder an lauen Herbstabenden ein Beisammensein in gem\u00fctlicher Runde, etwa beim Heurigen, ist &#8211; jedefalls &#8211; viel Spa\u00df auch dabei!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">wg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein sehr ereignisreicher Sommer ist nun fast zu Ende. So manch einer wird sich fragen, wo war er denn eigentlich im August &#8211; der Sommer &#8211; n\u00e4mlich. Dieser Sommer mit all seinen Hitzetagen im Juli und etlichen Wetterkapriolen danach. Pflanzen und Gew\u00e4chse in unseren G\u00e4rten haben ebenfalls \u00dcberraschungen f\u00fcr uns bereit- gehalten. Das Gras wuchs und kaum geschnitten, wars in gleicher H\u00f6he schon wieder da. Fr\u00fcchte wurden zu den unm\u00f6glichsten Zeiten reif, faulten jedoch auch recht schnell schon auf den Geh\u00f6lzen, oder einige Obstb\u00e4ume brachten wahnsinnig vielen, andere nur geringen oder \u00fcberhaupt keinen Ertrag. Mit einem Wort, ein recht verr\u00fcckter Sommer. Die Hoffnung auf einen halbwegs \u201enormalen\u201c Herbst bleibt uns jedoch. Auch wenn der beginnende Herbst eine ganze Menge von Aufgaben und Arbeiten f\u00fcr uns bereith\u00e4lt. Angefangen bei unserem Obstgarten. 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