{"id":2987,"date":"2015-03-12T22:00:16","date_gmt":"2015-03-12T21:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2987"},"modified":"2015-10-08T22:11:01","modified_gmt":"2015-10-08T20:11:01","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-12-3-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2987","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 12. 3. 2015"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Diesmal hat uns der Winter, wenn auch erst recht sp\u00e4t, doch noch etwa Schnee beschert, und so wer den sich die Trockensch\u00e4den bei unseren \u201eImmergr\u00fcnen\u201c voraussichtlich in Grenzen halten.<\/p>\n<p>An den ersten warmen Tagen, etwa bei 10\u00b0 C, war die Kupferspritzung an den Pfirsichb\u00e4umen gegen die Kr\u00e4uselkrankheit durchzuf\u00fchren. Und zwar in Konzentrationen, wie sie auf jeder Packung angegeben sind. Vielfach herrscht die Meinung vor, man sollte unbedingt in h\u00f6heren &#8211; ja bis zu doppelter Konzentration &#8211; spritzen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, da\u00df die erwartete Wirkung keinesfalls besser ist.<\/p>\n<p>Sobald unsere Steinobstgeh\u00f6lze zu bl\u00fchen beginnen, ist bei feuchter Witterung kritisch auf den Befall von Bl\u00fctenmonilia zu achten. Zeigen sich die ersten zaghaften Spitzen der Bl\u00fctenbl\u00e4tter, sollte diese Pilzkrankheit vorbeugend bek\u00e4mpft werden (z. B. mit Baycor). Um Erfolg zu haben, sollten Spritzun- gen bei Beginn, im Verlauf und beim Abklingen der Bl\u00fctezeit vorgenommen werden. Dies deshalb, weil ja nicht alle Bl\u00fcten zur gleichen Zeit offen sind. Sollte sich trotz unser aller Bem\u00fchen doch ein Spit- zend\u00fcrre-\u00c4stchen zeigen, so werden wir es rigoros bis ins gesunde Holz abschneiden und im Mistk\u00fcbel entsorgen. Auf keinen Fall auf den Komposthaufen werfen. &#8211; Auch Veredlungen durch Pfropfung ist nun m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der Rasen wird mit Startd\u00fcnger gleichm\u00e4\u00dfig bestreuen. Vertikutiert erst nach dem zweiten Schnitt.<\/p>\n<p>Veralteten Zierstr\u00e4uchern verpa\u00dft man einen radikalen R\u00fcckschnitt. Darauf achten, da\u00df die Triebe stufig geschnitten werden. So gibt man dem Strauch schon eine Richtlinie f\u00fcr seine sp\u00e4tere Form vor.<\/p>\n<p>Das Abh\u00e4ufeln der Rosen hat noch etwas Zeit &#8211; und den R\u00fcckschnitt erst durchf\u00fchren, wenn die Ro- sen zu treiben beginnen.<\/p>\n<p>Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, kann mit dem Pflanzen von Geh\u00f6lzen begonnen werden. Beim Kauf ist nicht nur auf gesundes Pflanzmaterial zu achten, sondern besonders auch auf die Eignung f\u00fcr den beabsichtigten Standort. Ist der Boden f\u00fcr diese Pflanze geeignet, ist der Standort windig, gesch\u00fctzt, sonnig, halbschattig oder schattig? All dies sollte vor Pflanzung bedacht werden, um sp\u00e4teren \u00c4rger \u00fcber K\u00fcmmerwuchs oder gar Eingehen der teuren Pflanze zu vermeiden.<\/p>\n<p>Auch den Nachbarn sollte man nicht vergessen. Nichts ist \u00e4rgerlicher, als wenn sich gutnachbarliche Beziehungen durch ein vor Jahren gepflanztes Geh\u00f6lz, welches sich nach und nach zum \u00fcberh\u00e4ngenden Dschungel in Nachbars Garten entwickelt hat, in blanke Feindschaft wandelt. Unglaublich doch das soll es alles schon gegeben haben. Nicht nat\u00fcrlich bei uns, denn wir haben das alles l\u00e4ngst bestens geplant und durchdacht.<\/p>\n<p>Auch Zimmer- und K\u00fcbelpflanzen, welche \u00fcber die Wintermonate unansehnlich geworden sind, richtet man allm\u00e4hlich durch R\u00fcckschnitt f\u00fcr den Fr\u00fchling her. Sie werden sich dann sicherlich zu sch\u00f6nen, buschigen Exemplaren entwickeln. Auch mit dem Umtopfen kann begonnen werden. Jedenfalls sollten R\u00fcckschnitt und Umtopfen nicht gleichzeitig, sondern in etwa zwei- bis dreiw\u00f6chigem Abstand passie- ren, da die Belastung f\u00fcr die Pflanzen ansonst zu stark ist.<\/p>\n<p>Vor der Aussaat ist eine Saatgutkontrolle, vor allem bei selbstgeerntetem Samen ratsam. Dabei kommt eine geringe Samenmenge in eine flache Schale, ausgelegt mit feuchtem Filterpapier. Abgedeckt, bei etwa 18-20\u00b0 C Temperatur, sieht man sehr bald, ob die Keimf\u00e4higkeit zufriedenstellend ist. So kann man sich sp\u00e4teren Kummer wegen nicht aufgegangenem Samen ersparen.<\/p>\n<p>So &#8211; und nun wieder flei\u00dfig ans Werk. Fragen und Antworten, Tips und Anregungen, Ideen f\u00fcr den Garten, f\u00fcr unsere gr\u00fcnen Refugien gibt es ohne Zahl &#8211; doch &#8211; das wird eine andere Geschichte &#8211; eine Geschichte mit Fortsetzung folgt . . .<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal hat uns der Winter, wenn auch erst recht sp\u00e4t, doch noch etwa Schnee beschert, und so wer den sich die Trockensch\u00e4den bei unseren \u201eImmergr\u00fcnen\u201c voraussichtlich in Grenzen halten. An den ersten warmen Tagen, etwa bei 10\u00b0 C, war die Kupferspritzung an den Pfirsichb\u00e4umen gegen die Kr\u00e4uselkrankheit durchzuf\u00fchren. Und zwar in Konzentrationen, wie sie auf jeder Packung angegeben sind. Vielfach herrscht die Meinung vor, man sollte unbedingt in h\u00f6heren &#8211; ja bis zu doppelter Konzentration &#8211; spritzen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, da\u00df die erwartete Wirkung keinesfalls besser ist. 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