{"id":2993,"date":"2015-06-11T22:00:00","date_gmt":"2015-06-11T20:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2993"},"modified":"2015-10-08T22:10:32","modified_gmt":"2015-10-08T20:10:32","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-11-6-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=2993","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 11. 6. 2015"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nun endlich ist es w\u00e4rmer geworden. Nach einem eher tristen Mai, d\u00fcrfen wir endlich auf sch\u00f6nere Tage hoffen. Alles bl\u00fcht und sprie\u00dft zu unserer Freude. Und m\u00f6gen wir uns noch so sehr daran erbauen, Arbeit im Garten gibt es mehr als genug.<\/p>\n<p>So sollten die fr\u00fchlingsbl\u00fchenden Str\u00e4ucher &#8211; wie Spirea, Deutzie, Weigelie und viele mehr &#8211; gleich nach dem Abbl\u00fchen geschnitten werden. Nur an den einj\u00e4hrigen Trieben werden im kommenden Jahr wieder Bl\u00fctenknospen angesetzt. Auch die abgebl\u00fchten Rispen vom Flieder geh\u00f6ren abgeschnitten.<\/p>\n<p>Auch unsere Nadelgeh\u00f6lze, allen voran Eibe, Thujen usw., die f\u00fcr unsere Kleing\u00e4rten zu gro\u00df werden, sollten schon in jungen Jahren durch K\u00fcrzen der Verl\u00e4ngerungstriebe oberhalb der Verzweigung eingebremst werden. Beste Zeit daf\u00fcr: Juni!<\/p>\n<p>Bei Rhododendren werden nach der Bl\u00fcte die Bl\u00fctenst\u00e4nde ausgebrochen. Vorsicht auf die Knospen f\u00fcr den Neuaustrieb im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\n<p>Im Juni beginnt die Hauptbl\u00fctezeit f\u00fcr Rosen. Achtung auf Rosenrost, Sternru\u00dftau, Rosenmehltau. Eine vorbeugende Spritzung, z. B. mit Saprol neu in Abst\u00e4nden von etwa 14 Tagen h\u00e4lt diese \u00c4rgernisse hintan.<\/p>\n<p>Unsere Sommerblumenbeete sollten 4-5 Wochen nach Pflanzung ged\u00fcngt werden. Vorerst stickstoffreich, dann aber w\u00f6chentlich Phosphor-Kali-Stickstoff-betont.<\/p>\n<p>Auch der Rasen sollte bereits seine zweite D\u00fcngergabe erhalten haben. Ebenfalls Stickstoff &#8211; z. B. Nitromoncal.<\/p>\n<p>Die Topfpflanzen, wie Zitronenb\u00e4umchen, Fuchsien, Engelstrompete usw. stehen nun im Freien. Auch hier die D\u00fcngegaben nicht vergessen und regelm\u00e4\u00dfiges Gie\u00dfen, da die Topfpflanzen schneller austrocknen k\u00f6nnen als Pflanzen im Gartengrund.<\/p>\n<p>Paradeiser werden an St\u00e4ben hochgezogen. Man k\u00f6pft die Tomatenpflanzen nach dem vierten Bl\u00fctenb\u00fcschel. Beim Gie\u00dfen darauf achten, da\u00df die Bl\u00e4tter nicht na\u00df werden. Unsere Stangenbohnen winden sich bereits munter empor, falls wir aufmerksam die Jungpflanzen vor Schneckenfra\u00df bewahrt haben.<\/p>\n<p>Aprobos Schnecken. Im Kampf gegen sie sind wir f\u00fcr jedes brauchbare Mittel dankbar. Und wenn es noch dazu ein biologisches ist &#8211; doppelt danke! Ein angeblich recht gutes Mittel gegen jene ungeliebten Gartenbewohner, sollen die Fr\u00fcchte der Kermesbeere sein. Sie enthalten Saponine, welche die Schleimh\u00fcllen der Schnecken angreifen. Die Fr\u00fcchte werden getrocknet, gemahlen, und ein Kaltwasserauszug hergestellt. Etwa 2 EL auf 1 l Wasser, 30 Min. ziehen lassen und dann auf die Beete spr\u00fchen.<\/p>\n<p>An Marillenb\u00e4umen kann man erfreulicherweise reiche Fruchtans\u00e4tze sehen. Ebenso an Pfirsich, Birne und Zwetschke. Daf\u00fcr d\u00fcrften die Apfelb\u00e4ume eher m\u00e4\u00dfiger tragen. Doch das ist sicherlich bezirksweise verschieden. Nach wie vor Achtung auf Birnengitterrost, Mehltau bei Apfel und Stachelbeere.<\/p>\n<p>Wichtig auch das \u201eAusd\u00fcnnen\u201d bei \u00fcberreichlichem Fruchtansatz. Die Frucht braucht gen\u00fcgend Platz zum Wachsen und Reifen. Au\u00dferdem darf der Baum nicht \u00fcberlastet sein, damit er Bl\u00fctenknospen f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr bilden kann. Die \u00fcbersch\u00fcssigen Fr\u00fcchte sollten mit der Schere abgeschnitten werden, die Fruchtstiele am Baum verbleiben.<\/p>\n<p>Bei kr\u00e4ftig zur\u00fcckgeschnittenen Obstb\u00e4umen entwickeln sich nun reichlich Wasserscho\u00dfe. Nichtben\u00f6tigte sollten m\u00fchelos pinziert, das hei\u00dft mit dem Fingernagel abgeknipst werden.<\/p>\n<p>Auch unseren gefiederten Freunden, den V\u00f6geln, scheint es gut zu gehen. Eifrig sieht man sie Futter, sprich Insekten, also gro\u00dfteils Sch\u00e4dlinge, herbeischaffen und an ihre Jungbruten verf\u00fcttern.<\/p>\n<p>Und wenn wir die Schneckenplage auch noch halbwegs in den Griff bekommen, dann bleibt uns vielleicht<br \/>\ndoch noch einige Zeit, Zeit f\u00fcr Grillfreuden an lauschigen Abenden, Zeit f\u00fcr Urlaubspl\u00e4ne schmieden oder ganz einfach Zeit f\u00fcr ein paar besinnliche Momente. Und wenn wir dann an all die M\u00fchen, an all den Aufwand, den wir unseren geliebten Refugien gewidmet haben denken, dann m\u00f6chte ich mit Worten von Heinz Erhart schlie\u00dfen, die da sagen:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Arbeit ist oft unbequem,<br \/>\ndie Faulheit ist es nicht, trotzdem:<br \/>\nder kleinste Ehrgeiz, hat man ihn,<br \/>\nist stets der Faulheit vorzuzieh&#8217;n!<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun endlich ist es w\u00e4rmer geworden. Nach einem eher tristen Mai, d\u00fcrfen wir endlich auf sch\u00f6nere Tage hoffen. Alles bl\u00fcht und sprie\u00dft zu unserer Freude. Und m\u00f6gen wir uns noch so sehr daran erbauen, Arbeit im Garten gibt es mehr als genug. So sollten die fr\u00fchlingsbl\u00fchenden Str\u00e4ucher &#8211; wie Spirea, Deutzie, Weigelie und viele mehr &#8211; gleich nach dem Abbl\u00fchen geschnitten werden. Nur an den einj\u00e4hrigen Trieben werden im kommenden Jahr wieder Bl\u00fctenknospen angesetzt. Auch die abgebl\u00fchten Rispen vom Flieder geh\u00f6ren abgeschnitten. Auch unsere Nadelgeh\u00f6lze, allen voran Eibe, Thujen usw., die f\u00fcr unsere Kleing\u00e4rten zu gro\u00df werden, sollten schon in jungen Jahren durch K\u00fcrzen der Verl\u00e4ngerungstriebe oberhalb der Verzweigung eingebremst werden. Beste Zeit daf\u00fcr: Juni! Bei Rhododendren werden nach der Bl\u00fcte die Bl\u00fctenst\u00e4nde ausgebrochen. Vorsicht auf die Knospen f\u00fcr den Neuaustrieb im n\u00e4chsten Jahr. Im Juni beginnt die Hauptbl\u00fctezeit f\u00fcr Rosen. Achtung auf Rosenrost, Sternru\u00dftau, Rosenmehltau. 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