{"id":4378,"date":"2015-09-13T19:37:35","date_gmt":"2015-09-13T17:37:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=4378"},"modified":"2015-10-08T22:10:06","modified_gmt":"2015-10-08T20:10:06","slug":"bericht-fuer-ausschuss-sitzung-vom-10-9-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=4378","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 10. 9. 2015"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nach einer langen Sommerpause sehen wir uns heute zur ersten Sitzung wieder.<br \/>\nAlle unsere Bem\u00fchungen im Fr\u00fchjahr haben hoffentlich etliche Erfolge gebracht. Und sollte das eine oder andere doch nicht so ganz gelungen sein, so sollte man nicht verzweifeln, nicht aufgeben. Vielleicht gelingt es das n\u00e4chstemal. Schon Eugen Roth meinte in einem seiner<br \/>\n\u201eEin Mensch\u201c-Gedichte so trefflich:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein Mensch in seinem ersten Zorn,<br \/>\nwirft leicht die Flinte in das Korn,<br \/>\nund wenn ihm dann der Zorn verfliegt,<br \/>\ndie Flinte wo im Korne liegt.<br \/>\nDer Mensch bedarf dann mancher Finte,<br \/>\nzu kriegen eine neue Flinte.<\/p>\n<p>Darum keine neue Flinte suchen, sondern frohen Muts ans Werk. Der beginnende Herbst h\u00e4lt eine ganze Menge von Aufgaben f\u00fcr uns bereit.<\/p>\n<p>Angefangen bei unserem Obstgarten. Restliche Fr\u00fcchte ernten. Das Kernobst recht vorsichtig abneh- men, um Druckstellen, vor allem bei Lagerobst zu vermeiden. Eventuelles Fallobst entsorgen. Angefaulte oder moniliabefallene Fr\u00fcchte m\u00fcssen raschest entfernt werden. So verhindert man ein \u00dcber- greifen der F\u00e4ulnis auf benachbarte Fr\u00fcchte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Achtung! Moniliafr\u00fcchte nicht auf den Kompost geben!<\/strong><\/p>\n<p>Unser Rasen hat durch die lang andauernde Hitze im Juli und August gro\u00dfen D\u00fcrreschaden erlitten. Doch jetzt ist die beste Zeit f\u00fcr Rasenreparaturen. Der Boden hat nun ideale Temparaturen, um Neu- saaten gut anwachsen zu lassen. Voraussetzung jedoch ist, da\u00df diese Neusaaten immer feucht ge- halten werden. Sollten die nachges\u00e4ten Stellen auch nur einmal abtrocknen, so wird die Keimf\u00e4higkeit unterbrochen. Statt der zu erwartenden Rasensprie\u00dfung, wird die Fl\u00e4che weiterhin unbegr\u00fcnt bleiben. Dort, wo wirklich nur noch trockene Steppe vorhanden ist, ein Tip f\u00fcr Neusaaten:<\/p>\n<p>Feine Gartenerde, Quarzsand, organischer D\u00fcnger und Rasensamen bestens durchmischen, auf die mit Vertikutierer oder Gartenrechen aufgerauten Trockenstellen s\u00e4en, und letzere dann dauernd feucht halten. Dies sollte bald die ersehnten Gr\u00fcnsprie\u00dfer, unser Gras, wieder zum Vorschein bringen.<\/p>\n<p>M\u00f6glichst fr\u00fch im September sollten Blumenzwiebel und Knollenpflanzen f\u00fcr das Bl\u00fchen im Fr\u00fchling gesetzt werden. Stauden k\u00f6nnen jetzt geteilt werden.<\/p>\n<p>Letzter Heckenschnitt noch m\u00f6glich. Mit Steckh\u00f6lzern kann man jetzt g\u00fcnstig Bl\u00fctenstr\u00e4ucher vermeh- ren. Z. B. Deutzie, Forsitie, Spirea und viele andere. Etwa 25 cm lange bleistiftstarke, einj\u00e4hrige Triebe werden geschnitten und so in die Erde gesteckt, da\u00df nur eine Blattknospe herausragt.<\/p>\n<p>Paradeiser werden auf der Staude oft nicht mehr ganz reif. Man kann sie abpfl\u00fccken und bei mindestens 15\u00b0C lagern. Sie werden auch ohne Licht rot.<\/p>\n<p>Zum Treiben von Schnittlauch sollen bereits Anfang September die St\u00f6cke ausgegraben werden. Trocken lagern. Mitte November Wurzeln eink\u00fcrzen, vergilbte Halme entfernen und die St\u00f6cke in 35\u00b0C warmes Wasser etwa 12 Stunden lang legen. Anschlie\u00dfend eintopfen.<\/p>\n<p>Im Staudenbeet beginnen die Ziergr\u00e4ser ihre Rispen zu bilden. Diese sollten nicht abgeschnitten werden. Im Sp\u00e4therbst, bei Raureif, wo uns keine Bl\u00fcten mehr erfreuen, bilden sie einen \u00e4u\u00dferst attraktiven Anblick.<\/p>\n<p>Ein bi\u00dfchen Atempause bis zur wirklich intensiven Herbstarbeit, wie Baumschnitt usw., verbleibt uns noch. Diese Zeit sollten wir n\u00fctzen, um an sch\u00f6nen Herbsttagen, die hoffentlich noch kommen werden, nicht nur unseren Garten, sondern auch unsere n\u00e4here und fernere Umgebung zu begehen, erfahren, zu genie\u00dfen. Viel Spa\u00df auch dabei!<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer langen Sommerpause sehen wir uns heute zur ersten Sitzung wieder. Alle unsere Bem\u00fchungen im Fr\u00fchjahr haben hoffentlich etliche Erfolge gebracht. Und sollte das eine oder andere doch nicht so ganz gelungen sein, so sollte man nicht verzweifeln, nicht aufgeben. Vielleicht gelingt es das n\u00e4chstemal. Schon Eugen Roth meinte in einem seiner \u201eEin Mensch\u201c-Gedichte so trefflich: Ein Mensch in seinem ersten Zorn, wirft leicht die Flinte in das Korn, und wenn ihm dann der Zorn verfliegt, die Flinte wo im Korne liegt. Der Mensch bedarf dann mancher Finte, zu kriegen eine neue Flinte. Darum keine neue Flinte suchen, sondern frohen Muts ans Werk. Der beginnende Herbst h\u00e4lt eine ganze Menge von Aufgaben f\u00fcr uns bereit. Angefangen bei unserem Obstgarten. Restliche Fr\u00fcchte ernten. Das Kernobst recht vorsichtig abneh- men, um Druckstellen, vor allem bei Lagerobst zu vermeiden. Eventuelles Fallobst entsorgen. Angefaulte oder moniliabefallene Fr\u00fcchte m\u00fcssen raschest entfernt werden. 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