{"id":5028,"date":"2016-03-10T21:57:29","date_gmt":"2016-03-10T20:57:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=5028"},"modified":"2016-04-21T10:14:16","modified_gmt":"2016-04-21T08:14:16","slug":"bericht-des-fachberaters-vom-10-03-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=5028","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 10.03.2016"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Eine Ausstriebspritzung gegen \u00fcberwinternde Sch\u00e4dlinge ist heute durchgef\u00fchrt worden. Ebenfalls ist die Kupferspritzung an den Pfirsichb\u00e4umen gegen die Kr\u00e4uselkrankheit nochmals durchzuf\u00fchren. Und zwar in Konzentrationen, wie sie auf jeder Packung angegeben sind. Vielfach herrscht die Meinung, man sollte unbedingt in h\u00f6herer Konzentration spritzen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, da\u00df die erwartete Wirkung keinesfalls besser ist. Viel g\u00fcnstigere Erfolge erzielte man durch Spritzungen im Sp\u00e4therbst, nach dem Blattfall, bei einer zweiten Behandlung, bei warmen Wintertemperaturen, etwa im J\u00e4nner, und ein drittesmal jetzt, bevor die Knospen schwellen. Sind jedoch bereits Bl\u00e4tter vorhanden, so darf nicht mehr gespritzt werden, da das Laub ansonsten abgeworfen wird.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Wenn dann unsere Steinobstgeh\u00f6lze, wegen der verfr\u00fchten warmen Temperaturen, zu bl\u00fchen beginnen, ist bei nasser Witterung kritisch auf den Befall von Bl\u00fctenmonilia zu achten. Zeigt sich das erste zaghafte Helle der Bl\u00fctenbl\u00e4tter, sollte diese Pilzkrankheit vorbeugend bek\u00e4mpft werden (z. B. mit Baycor). Um Erfolg zu haben, sollten Spritzungen bei Beginn, im Verlauf und beim Abklingen der Bl\u00fctezeit vorgenommen werden. Dies deshalb, weil ja nicht alle Bl\u00fcten zur gleichen Zeit ge\u00f6ffnet sind. Gerade in den vergangenen Jahren ist diese Pilzerkrankung besonders auf unsere Marillen losgegangen. Sollte sich trotz aller Bem\u00fchen ein Spitzend\u00fcrre-\u00c4stchen zeigen, so werden wir es rigoros bis ins gesunde Holz, mit glattem Schnitt, eliminieren und im Mistk\u00fcbel entsorgen. Auf keinen Fall auf den Komposthaufen werfen.<\/p>\n<p>Der Schnitt von Kernobstb\u00e4umen ist in den meisten F\u00e4llen schon passiert, nur starkwachsende Sorten sollten sp\u00e4ter, etwa bis Mitte April, geschnitten werden.<\/p>\n<p>Erste Startd\u00fcnger f\u00fcr den Rasen sind nun durchzuf\u00fchren, wobei auf gleichm\u00e4\u00dfige Bestreuung zu achten ist, um nicht sp\u00e4ter ungleiches Wuchsverhalten zu sehen.<\/p>\n<p>Bedingt durch die warme Witterung kann mit dem Pflanzen von Geh\u00f6lzen begonnen werden. Immer wieder ist nicht nur beim Kauf auf gesundes Pflanzmaterial zu achten, sondern besonders auch auf die Eignung f\u00fcr den beabsichtigten Standort. Ist der Boden f\u00fcr diese Pflanze geeignet, ist der Standort richtig gew\u00e4hlt? All dies sollte vor Kauf bedacht werden, um sp\u00e4teren \u00c4rger \u00fcber K\u00fcmmerwuchs oder gar Eingehen der ach so teuren Pflanze zu vermeiden. Auch den Nachbarn sollte man nicht vergessen. Nichts ist \u00e4rgerlicher, als wenn sich gutnachbarliche Beziehungen durch ein vor Jahren gepflanztes Geh\u00f6lz, welches sich nach und nach zum \u00fcberh\u00e4ngenden Dschungel in Nachbars Garten entwickelt hat, in blanke Feindschaft wandelt. Unglaublich doch das soll es alles schon gegeben haben. Jedenfalls nicht bei uns. Ebenfalls sind jetzt auch Veredlungen, durch Pfropfung, m\u00f6glich.<\/p>\n<p>K\u00fcbelpflanzen, welche \u00fcber die Wintermonate unansehnlich geworden sind, richtet man allm\u00e4hlich durch R\u00fcckschnitt f\u00fcr den Fr\u00fchling her. Auch mit dem Umtopfen kann begonnen werden. Jedenfalls sollten R\u00fcckschnitt und Umtopfen nicht gleichzeitig, sondern in etwa zwei- bis dreiw\u00f6chigem Abstand passieren, da die Belastung f\u00fcr die Pflanzen ansonst zu stark ist.<\/p>\n<p>Vor der Aussaat in Fr\u00fchbeete ist eine Saatgutkontrolle, vor allem bei selbstgeerntetem Samen ratsam. Dabei kommt eine geringe Samenmenge in eine flache Schale, ausgelegt mit feuchtem Filterpapier. Abgedeckt, bei etwa 18-20\u00b0 C, sieht man sehr bald, ob die Keimf\u00e4higkeit zufriedenstellend ist. So kann man sich sp\u00e4teren Kummer wegen nicht aufgegangenem Samen ersparen.<\/p>\n<p>Nun wieder flei\u00dfig ans Werk. Der Kompost wartet auf seine Umsetzung. Und Ideen f\u00fcr den Garten, f\u00fcr unsere gr\u00fcnen Refugien, gibt es ohne Zahl doch das ist eine andere Geschichte eine Geschichte mit Fortsetzung folgt . . .<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Ausstriebspritzung gegen \u00fcberwinternde Sch\u00e4dlinge ist heute durchgef\u00fchrt worden. Ebenfalls ist die Kupferspritzung an den Pfirsichb\u00e4umen gegen die Kr\u00e4uselkrankheit nochmals durchzuf\u00fchren. Und zwar in Konzentrationen, wie sie auf jeder Packung angegeben sind. Vielfach herrscht die Meinung, man sollte unbedingt in h\u00f6herer Konzentration spritzen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, da\u00df die erwartete Wirkung keinesfalls besser ist. Viel g\u00fcnstigere Erfolge erzielte man durch Spritzungen im Sp\u00e4therbst, nach dem Blattfall, bei einer zweiten Behandlung, bei warmen Wintertemperaturen, etwa im J\u00e4nner, und ein drittesmal jetzt, bevor die Knospen schwellen. 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