{"id":5095,"date":"2016-05-12T19:00:29","date_gmt":"2016-05-12T17:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=5095"},"modified":"2016-06-10T00:10:48","modified_gmt":"2016-06-09T22:10:48","slug":"bericht-des-fachberaters-vom-12-mai-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=5095","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 12. Mai 2016"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nach etlichen Sonnentagen machen die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre. Daf\u00fcr aber werden uns unsere anstehenden Gartenarbeiten warm halten.<\/p>\n<p>Die Rasenfl\u00e4chen haben wir durch Nachsaaten ausgebessert, flei\u00dfig gegossen, ged\u00fcngt und regelm\u00e4\u00dfig geschnitten. Etliche Unkr\u00e4uter im Rasen machen uns noch zu schaffen, aber mit etwas Flei\u00df und den richtigen Mitteln, werden wir auch diese Herausforderung erfolgreich bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Die heuer bereits wieder aufgetretenen Sch\u00e4digungen durch den Buchsbaumz\u00fcnsler haben sich in Grenzen gehalten. Wahrscheinlich bedingt durch die rigorosen Rodungen der Buchsbaumpflanzen im vergangenen Jahr. Nur die besonders Standhaften, welche sich von ihren liebgewordenen Buchs- b\u00e4umen nicht trennen konnten, haben ihre Lieblinge durchgebracht. &#8211; Und wo es weniger zu fressen gibt, gibts auch weniger Fresser &#8211; deshalb auch weniger Sch\u00e4digung.<\/p>\n<p>Die Fruchtbildung bei Steinobst ist recht gut. Der Befall von Bl\u00fctenmonilia mit anschlie\u00dfender Triebspitzend\u00fcrre eher gering. Leider ist der Befall durch die Kr\u00e4uselkrankheit bei Pfirsich- und Nektarinenb\u00e4umen wieder verst\u00e4rkt aufgetreten. (Behandlungen dagegen jetzt nicht m\u00f6glich.)<br \/>\nGelbtafeln wegen der Kirschfruchtfliege in die Kirschb\u00e4ume h\u00e4ngen (bei starkem Befall ggf. spritzen).<\/p>\n<p>Bei Kernobst ist der Fruchtansatz recht unterschiedlich. Aufmerksam zu achten ist auf Birnengitterrost (beim Auftreten etwa mit Baycor spritzen). Bei Auftreten von Mehltau, \u00c4ste zur\u00fcckschneiden bis ins gesunde Holz. Abschnitte nicht auf den Kompost, sondern in die Restm\u00fclltonnen werfen.<\/p>\n<p>Wichtig auch das \u201eAusd\u00fcnnen\u201d bei \u00fcberreichlichem Fruchtansatz. Die Fr\u00fcchte brauchen gen\u00fcgend Platz zum Wachsen und Reifen. Die \u00fcbersch\u00fcssigen Fr\u00fcchte sollten mit der Schere abgeschnitten werden, die Fruchtstiele am Baum verbleiben.<\/p>\n<p>Bei kr\u00e4ftig zur\u00fcckgeschnittenen Obstb\u00e4umen entwickeln sich nun reichlich Neutriebe. Nichtben\u00f6tigte sollten m\u00fchelos pinziert, das hei\u00dft mit dem Fingernagel abgeknipst werden.<\/p>\n<p>Die fr\u00fchlingsbl\u00fchenden Str\u00e4ucher &#8211; wie Spirea, Deutzie, Weigelie und viele andere &#8211; sollten gleich nach dem Abbl\u00fchen geschnitten werden, da ja nur an den einj\u00e4hrigen Trieben wieder Bl\u00fctenknospen angesetzt werden. Und wer m\u00f6chte sich nicht im n\u00e4chsten Jahr an neuer Bl\u00fctenpracht erfreuen?<\/p>\n<p>Staudenbeete unkrautfrei halten. Eventuelle Neupflanzungen bewerkstelligen. Dahlien und Gladiolen nach den Eisheiligen setzen. Ebenso k\u00f6nnen Kr\u00e4uter und Gem\u00fcsepflanzen bei einer Bodentemperatur von mindestens 10-12\u00b0 anges\u00e4t werden.<\/p>\n<p>Paradeiser werden an St\u00e4ben hochgezogen. Die untersten Bl\u00e4tter entfernt, so verhindert man am ehesten Pilzbefall. Man k\u00f6pft die Paradeiserpflanzen nach dem vierten Bl\u00fctenb\u00fcschel. Beim Gie\u00dfen darauf achten, da\u00df die Bl\u00e4tter nicht na\u00df werden.<\/p>\n<p>Bedingt durch die letzten warmen Tage beginnen auch die Stangenbohnen sich emporzuwinden, und wenn wir die Schnecken entfernt haben, die sich an den Jungpflanzen g\u00fctlich tun wollen, werden wir auch sicherlich baldigst Fisolen ernten k\u00f6nnen. Die gleiche Aufmerksamkeit lassen wir ebenfalls unseren Salatpflanzen zuteil werden, da auch der Platz in den Salatsch\u00fcsseln nicht leer bleiben soll.<\/p>\n<p>Auch den V\u00f6geln, leider in eher bescheidener Anzahl, scheint es gut zu gehen. Eifrig sieht man sie Material sammeln um in den gereinigten Nistk\u00e4sten ihre Nester anzulegen. Futter, sprich Insekten, also gro\u00dfteils Sch\u00e4dlinge (das Angebot wird mit jedem Tag mehr), herbeizuschaffen wird ihre n\u00e4chste Aufgabe sein. Wobei sie durch diese T\u00e4tigkeit die wirklich wichtigsten Helfer in unseren G\u00e4rten sind.<\/p>\n<p>Wenn uns dann vielleicht noch Zeit bleibt, f\u00fcr einen Tratsch am Gartenzaun, mit Nachbarn oder guten Freunden, wobei dies vielleicht die gleichen Personen sind, dann sind die M\u00fchen, der Aufwand, die Plagen, die wir unseren Refugien gewidmet haben, vergessen. Auch das sollte uns erfreuen!<\/p>\n<p>wg<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach etlichen Sonnentagen machen die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre. Daf\u00fcr aber werden uns unsere anstehenden Gartenarbeiten warm halten. Die Rasenfl\u00e4chen haben wir durch Nachsaaten ausgebessert, flei\u00dfig gegossen, ged\u00fcngt und regelm\u00e4\u00dfig geschnitten. Etliche Unkr\u00e4uter im Rasen machen uns noch zu schaffen, aber mit etwas Flei\u00df und den richtigen Mitteln, werden wir auch diese Herausforderung erfolgreich bew\u00e4ltigen. Die heuer bereits wieder aufgetretenen Sch\u00e4digungen durch den Buchsbaumz\u00fcnsler haben sich in Grenzen gehalten. Wahrscheinlich bedingt durch die rigorosen Rodungen der Buchsbaumpflanzen im vergangenen Jahr. Nur die besonders Standhaften, welche sich von ihren liebgewordenen Buchs- b\u00e4umen nicht trennen konnten, haben ihre Lieblinge durchgebracht. &#8211; Und wo es weniger zu fressen gibt, gibts auch weniger Fresser &#8211; deshalb auch weniger Sch\u00e4digung. Die Fruchtbildung bei Steinobst ist recht gut. Der Befall von Bl\u00fctenmonilia mit anschlie\u00dfender Triebspitzend\u00fcrre eher gering. Leider ist der Befall durch die Kr\u00e4uselkrankheit bei Pfirsich- und Nektarinenb\u00e4umen wieder verst\u00e4rkt aufgetreten. 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