{"id":5470,"date":"2019-09-12T21:37:31","date_gmt":"2019-09-12T19:37:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=5470"},"modified":"2019-10-21T13:22:42","modified_gmt":"2019-10-21T11:22:42","slug":"bericht-des-fachberaters-vom-12-september-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=5470","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 12. September 2019"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Nach der Sommerpause darf ich sie alle recht herzlich begr\u00fc\u00dfen. Sind auch einige von uns noch vom Urlaub ersch\u00f6pft, so ist es an der Zeit uns der kommenden Herbstarbeit zuzuwenden.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Unseren Rasen haben wir Mitte August das letzte Mal ged\u00fcngt. Sp\u00e4tere D\u00fcngungen sollen nur mit stickstoffarmen Produkten vorgenommen werden, da ansonsten das Wachstum in den Winter getrieben wird.<\/p>\n<p>Unsere Obstb\u00e4ume sind Gro\u00dfteils abgeerntet.&nbsp;Verbliebene Fr\u00fcchte sollten ehest m\u00f6glich entfernt werden um Monilia zu vermeiden.&nbsp;Monilia Fruchtmumien sind im Fr\u00fchling nicht nur f\u00fcr uns, sondern auch f\u00fcr weit entfernte Kulturen eine erhebliche Infektionsgefahr.&nbsp;Monilia befallenes Material geh\u00f6rt in den Restm\u00fcll und nicht auf dem Komposthaufen! Leider wissen das immer noch nicht Alle.<\/p>\n<p>Die Ernte von Marillen war vielerorts sehr gut, auch bei Pfirsichen recht zufriedenstellend.&nbsp;Bei Zwetschken trat mancherorts verst\u00e4rkter Befall durch die Pflaumens\u00e4gewespe auf,&nbsp;so kam es zu eher geringen Ernteertr\u00e4gen. Doch dies ist, wie gesagt, regionsweise unterschiedlich.<\/p>\n<p>Mit dem Baumschnitt f\u00fcr Steinobst sollten nun begonnen werden. Sp\u00e4testens aber nach dem Abernten.&nbsp;Vor dem Auftreten der ersten Nachtfr\u00f6ste, etwa Ende Oktober, sollten Leimringe gegen den Frostspanner an den St\u00e4mmen der B\u00e4ume und eventuellen St\u00fctzpf\u00e4hlen angebracht werden. So kann man einiger ma\u00dfen sicher sein, dass die flugunf\u00e4higen Weibchen des Frostspanners kleben bleiben und ihre Eier nicht in den Baumkronen ablegen.<\/p>\n<p>Ein im Fr\u00fchjahr durchgef\u00fchrter Austrieb Spritzung ist sicherlich eine gute Erg\u00e4nzung, um die vielleicht doch in den Baumkronen deponierten Ei Gelege zu ersticken.<\/p>\n<p>Austriebs Spritzungen in einzelnen G\u00e4rten sind jedoch nicht besonders zielf\u00fchrend. Guten Erfolg kann nur eine fl\u00e4chendeckende Ma\u00dfnahme \u00fcber eine gesamte Gartenanlage bringen.<\/p>\n<p>Fr\u00fch im September kann man sich auch schon Gedanken machen, welche Blumenzwiebel zu setzen sind, um im Fr\u00fchjahr wieder durch ihre Bl\u00fctenpracht erfreut zu werden.&nbsp;Jetzt ist auch die Zeit um Stecklinge von Bl\u00fctenstr\u00e4uchern zu vermehren.&nbsp;Bei Neuanschaffungen aus den bunten Pflanz- und Samenkatalogen achten wir besonders auf Regional heimische Angebote.&nbsp;Pflanzen aus fernen L\u00e4ndern, also Neophyten, haben in unseren G\u00e4rten nichts verloren.&nbsp;Die Gefahr der Einschleppung von neuen Sch\u00e4dlingen, f\u00fcr die es bei uns keine nat\u00fcrlichen Feinde gibt, ist viel zu gro\u00df. Auch neue Krankheiten k\u00f6nnen durch diese Neophyten eingeschleppt werde f\u00fcr die unsere heimischen Kulturpflanzen, B\u00e4ume und Str\u00e4ucher keine Abwehr kennen. Wir erinnern uns an das Sterben der Ulmen und Eschen. Grund war und ist ein aus Asien eingeschleppten Schlauchpilz der in seiner Heimat verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig harmlos ist. Oder der Japanische Staudenkn\u00f6terich, der einmal freigesetzt sich extrem vermehrt, bis zu 30 cm pro Tag w\u00e4chst und heimische Pflanzen verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Aber lassen wir das Unangenehme nicht \u00fcber uns Besitz ergreifen. Freuen wir uns vielmehr auf die letzten noch kommenden sch\u00f6nen Sp\u00e4tsommer- und Herbsttagen, bevor wir uns voller Tatendrang in die Herbstarbeiten st\u00fcrzen. So schlie\u00dfe ich meinen heutigen Bericht und bitte genie\u00dfen sie die noch kommenden sch\u00f6nen Tage.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>WM<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Sommerpause darf ich sie alle recht herzlich begr\u00fc\u00dfen. Sind auch einige von uns noch vom Urlaub ersch\u00f6pft, so ist es an der Zeit uns der kommenden Herbstarbeit zuzuwenden. Unseren Rasen haben wir Mitte August das letzte Mal ged\u00fcngt. Sp\u00e4tere D\u00fcngungen sollen nur mit stickstoffarmen Produkten vorgenommen werden, da ansonsten das Wachstum in den Winter getrieben wird. Unsere Obstb\u00e4ume sind Gro\u00dfteils abgeerntet.&nbsp;Verbliebene Fr\u00fcchte sollten ehest m\u00f6glich entfernt werden um Monilia zu vermeiden.&nbsp;Monilia Fruchtmumien sind im Fr\u00fchling nicht nur f\u00fcr uns, sondern auch f\u00fcr weit entfernte Kulturen eine erhebliche Infektionsgefahr.&nbsp;Monilia befallenes Material geh\u00f6rt in den Restm\u00fcll und nicht auf dem Komposthaufen! Leider wissen das immer noch nicht Alle. Die Ernte von Marillen war vielerorts sehr gut, auch bei Pfirsichen recht zufriedenstellend.&nbsp;Bei Zwetschken trat mancherorts verst\u00e4rkter Befall durch die Pflaumens\u00e4gewespe auf,&nbsp;so kam es zu eher geringen Ernteertr\u00e4gen. Doch dies ist, wie gesagt, regionsweise unterschiedlich. 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