{"id":6518,"date":"2026-05-12T20:00:00","date_gmt":"2026-05-12T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=6518"},"modified":"2026-05-12T20:47:54","modified_gmt":"2026-05-12T18:47:54","slug":"bericht-des-fachberaters-vom-12-mai-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgvspallart.at\/?p=6518","title":{"rendered":"Bericht des Fachberaters vom 12. Mai 2026"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Eisheiligen<\/strong>&nbsp;stellen voraussichtlich auch dieses Jahr keine Gefahr f\u00fcr unsere Jungpflanzen und Sommerblumen dar. Am 15 Mai sind die gef\u00fcrchteten Eisheiligen vorbei und&nbsp;alles kann ins Freiland gebracht werden.&nbsp;Die Tagestemperaturen sind bereits auf gutem Wege zum Sommerlichem Niveau.<br>Die Trockenheit, die uns in den vergangenen Wochen zum kr\u00e4ftigen W\u00e4ssern gezwungen hat, scheint vorbei zu sein. Es hat endlich ausgiebig geregnet.<br><br><strong>Die Bl\u00fctenpracht der Fr\u00fchlingsbl\u00fcher ist vorbei.<\/strong>&nbsp;Ein saftiges Gr\u00fcn hat sich \u00fcber unsere G\u00e4rten gelegt.<br>Erste gute Fruchtans\u00e4tze lassen uns auf eine reiche Ernte hoffen. Lediglich bei Marillen sieht es traurig aus. Bleibt nur zu hoffen das Sch\u00e4dlingen aller Art unserer Ernte nicht zu gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgen.<br>Deshalb bleiben wir auf der Hut und beobachten unsere Kulturen genau.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unerfreulicherweise sind die Blattl\u00e4use wieder da<\/strong>. Um sie los zu werde l\u00f6sen wir 2 Teel\u00f6ffel Natron in&nbsp;<br>1 Liter Wasser und geben 1 Teel\u00f6ffel Speise\u00f6l dazu. Gut durchmischen und die Blattober- und Unterseite tropfnass mit einer Spr\u00fchflasche einspr\u00fchen.&nbsp;Die Sch\u00e4dlinge werden durch die L\u00f6sung mechanisch bek\u00e4mpft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jetzt sind die Fruchtst\u00e4nde bei Tulpen und Narzissen zu entfernen,&nbsp;<\/strong>um eine Samenbildung zu unterbinden. Die Zwiebel von abgebl\u00fchten Zwiebelpflanzen ausgraben und eingeschlagen an schattiger Stelle einziehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fr\u00fchlingsbl\u00fchende Zierstr\u00e4ucher&nbsp;<\/strong>werden nun zur\u00fcckgeschnitten, so dass die Bl\u00fctenpracht der einj\u00e4hrigen Triebe im n\u00e4chsten Jahr uns wieder erfreuen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bei Meltau auf Apfelb\u00e4umen<\/strong>&nbsp;Befallene Triebe bis ins gesunde Holz zur\u00fcckschneiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Birnb\u00e4ume auf Birnengitterrost untersuchen.&nbsp;<\/strong>Bei ersten orangefarbenen Tupfern ist eine Spritzung zum Beispiel mit Duaxo universal Pilz-frei von Compo angezeigt,<br><strong>oder<\/strong>&nbsp;1 Teel\u00f6ffel Natron in 1 Liter Wasser aufl\u00f6sen. Damit Blattober- und Unterseite d\u00fcnn aufspr\u00fchen.&nbsp;Natron ver\u00e4ndert den pH-Wert auf der Blattoberfl\u00e4che und entzieht Pilzsporen die Lebensgrundlage.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Triebspitzend\u00fcrre an der Marille und Zwetschken,&nbsp;<\/strong>die Wetterbedingt sehr unterschiedliche Fruchtans\u00e4tze brachte, zeigt sich schon jetzt vereinzelt Triebspitzend\u00fcrre. Auch hier gilt es, bis in das gesunde Holz zur\u00fcckschneiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vertikutieren\u00a0<\/strong>sollte erst nach dem zweiten oder dritten Rasenschnitt erfolgen.<br>Durch Einstreuen von Quarzsand wird der Boden gelockert. F\u00fcr D\u00fcngung mit Stickstoff, Ausbesserung und Nachsaaten ist jetzt die richtige Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig ist das regelm\u00e4\u00dfige M\u00e4hen&nbsp;<\/strong>des Rasens.<strong>&nbsp;<\/strong>Etwa einmal w\u00f6chentlich. Die Schnitth\u00f6he sollte zwischen 3,5-5 cm liegen. Diese Erfahrungswerte sind vor allem von der Witterung abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch unser Gem\u00fcse darf jetzt nicht zu kurz kommen.&nbsp;<\/strong>F\u00fcr die Aussaat von Stangenbohnen ist jetzt die richtige Zeit. Auch Paradeiser-, Salat-, Sellerie- und Kohlr\u00fcben Pfl\u00e4nzchen aussetzen.&nbsp;<br>Bei Erbsen ist unbedingt auf die Fruchtfolge zu achten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Anbauphase&nbsp;<\/strong>zwischen zwei Erbsenkulturen am gleichen Standort sollte mindestens 2-3 Jahre betragen, da ansonsten verschiedenste Welke Krankheiten zu Ausf\u00e4llen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Hoffnung, dass nicht alle unsere Bem\u00fchungen unbelohnt bleiben, schlie\u00dfe ich f\u00fcr Heute.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>WM\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisheiligen&nbsp;stellen voraussichtlich auch dieses Jahr keine Gefahr f\u00fcr unsere Jungpflanzen und Sommerblumen dar. Am 15 Mai sind die gef\u00fcrchteten Eisheiligen vorbei und&nbsp;alles kann ins Freiland gebracht werden.&nbsp;Die Tagestemperaturen sind bereits auf gutem Wege zum Sommerlichem Niveau.Die Trockenheit, die uns in den vergangenen Wochen zum kr\u00e4ftigen W\u00e4ssern gezwungen hat, scheint vorbei zu sein. Es hat endlich ausgiebig geregnet. Die Bl\u00fctenpracht der Fr\u00fchlingsbl\u00fcher ist vorbei.&nbsp;Ein saftiges Gr\u00fcn hat sich \u00fcber unsere G\u00e4rten gelegt.Erste gute Fruchtans\u00e4tze lassen uns auf eine reiche Ernte hoffen. Lediglich bei Marillen sieht es traurig aus. Bleibt nur zu hoffen das Sch\u00e4dlingen aller Art unserer Ernte nicht zu gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgen.Deshalb bleiben wir auf der Hut und beobachten unsere Kulturen genau. Unerfreulicherweise sind die Blattl\u00e4use wieder da. Um sie los zu werde l\u00f6sen wir 2 Teel\u00f6ffel Natron in&nbsp;1 Liter Wasser und geben 1 Teel\u00f6ffel Speise\u00f6l dazu. 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