Nächster Sprechtag am 23.Mai 2020

Der nächste Sprechtag findet am 23. Mai 2020 wie gewohnt im Vereinshaus statt. Dafür werden besondere Vorsichtsmaßnahmen (wegen COVID-19) gelten, die in kürze veröffentlicht werden.

Sehr geehrte Mitgliederinnen und Mitglieder!

Auf Grund der momentanen Situation müssen zu unserer aller Sicherheit die vorgesehenen Sprechtage im April und auch voraussichtlich im Mai ausgesetzt werden. 

Für Ihre Anliegen, Rückfragen oder Hilfestellungen (z.B. Apothekenservice oder dringende Einkäufe für unsere älteren Personen) stehen selbstverständlich unsere Funktionäre telefonisch unter 0680 311 48 46 oder per Mail  verein@kgvspallart.at  gerne zur Verfügung. Wir werden uns bemühen, mit Ihnen eine gemeinsame Lösung zu finden.

Bitte unbedingt einhalten:

  • ABSTAND HALTEN – MINDESTENS 1 METER
    • Es ist wichtig, so viel wie möglich zu Hause zu bleiben und nicht viele Leute zu treffen. Man kann auch telefonieren oder Nachrichten über das Internet schreiben. Wenn Sie doch außer Haus müssen, bitte in jedem Fall den Mindestabstand einhalten. Bei unseren schmalen Gängen ist es eine Herausforderung. Bei „Gegenverkehr“ bitte jene Person zurückgehen, die den kürzeren Weghat. 
      Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme.
  • Regelmäßig die Hände waschen
    • Wenn man nach Hause kommt, muss man die Hände gründlich mindestens 30 Sekunden mit Wasser und Seife waschen. Unterwegs kann man sich mit einem Desinfektionsmittel die Hände reinigen.
  • Bei starkem Kopfweh, Husten, Fieber oder Atembeschwerden
    • soll man die Telefonnummer 1450 anrufen. Sie helfen weiter. Man darf nicht selbst zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen.

Bitte die Eingangstüren bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht versperren, damit eventuelle Lieferservices nicht behindert werden.

Herzlichen Dank für Ihre Mitverantwortung.

Mit freundlichen Grüßen, wir halten durch
Ihre Vereinsleitung des KGV SPALLART

Bericht des Fachberaters vom 13. Februar 2020

Laut Kalender ist noch Winter. Im Gegensatz zu früheren Jahren  liegt aber nicht alles unter einer Schnee- und Eisdecke verborgen sondern vielmehr hat uns der jetzige Winter mit eher frühlingshaftem Wetter versorgt. Alles bis dahin Gültige ist fast gänzlich außer Kraft.

Also keine Schneedecke, selbst der Rasen ist immer noch grün und frische Blätter an Bäumen sind auch schon zu finden. Einzig positiv ist das die Böden genug Feuchtigkeit haben.Was das alles für unsere Kulturen in unseren  Gärten bedeutet wird sich noch zeigen.

Vögel, unsere braven Helfer, sollten weiterhin gefüttert werden. Auch wenn sie kaum vom angebotenen Futter Gebrauch machen. Scheinbar finden sie immer noch genügend Futter in der Umgebung. Zu beachten ist aber weiterhin, dass die Futterplätze so installiert sind, dass sie für Angreifer nicht zu leicht erreichen sind. Vor allem sind streunenden Katzen aber auch Eichkätzchen und Raben Feinde unsere Vögel.

Jetzt ist in unseren Gärten noch nicht viel zu tun, aber schnell rücken die anstehenden Arbeiten näher. So sind vor allem die jüngeren Bäume vor Frostschäden zu schützen, die  immer noch auftreten können. Da unter Tags in der Sonne langsam Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt erzielt werden, kommt es in unseren Bäumen zum aufsteigenden Saftfluss. Dieser kann bei den möglichen tieferen Nachttemperaturen gefrieren. Die Folge Frostaufbrüche.

Um unsere Bäume davor zu bewahren, sollten die Stämme z. B. durch Weißanstrich oder Abdecken durch Bretter oder andere Maßnahmen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Im Fachhandel werden diverse Mittel für den Anstrich angeboten. Anfang Februar können an trockenen und frostarmen Tagen Apfel- und Birnbäume ausgelichtet werden. Ebenso Johannisbeere- und Stachelbeersträucher.

Wo es nicht geplant ist, eine Vereinsweite Austriebspritzung durchzuführen, sollten wir eine Spritzung mit biohetp Promanal gegen überwinternde Stadien tierischer Schädlinge sowie mit Cuproxat flüssig gegen Pilzkrankheiten vorsorgen. Diese Spritzung erfolgt an den ersten frostfreien Tagen mit zumindest +10°C. Wird mit einer 3%tigen Schwefelspritzung gegen die Birnenblatt Pocken Milbe gespritzt, sollte dies ebenfalls erst bei etwa +10°C geschehen. All diese Spritzungen sollten in tropfnasser Benetzung erfolgen. Nur so wird eine optimale Wirkung zu erzielen sein.

Auch das Werkzeug für unsere Gartenarbeiten wird überprüft und wenn nötig repariert. Irreparables muss ersetzt werden. Dabei achten wir auf Qualität. Billig Werkzeug versagt meist schon nach kurzer Zeit den Dienst.

Vielleicht ist der Gedanke, den einen oder anderen Obstbaum zu pflanzen überlegenswert. In unseren Kleingärten werden Obstbäume zusehends weniger. Doch gerade in unseren Gärten, sollte kein Obstbaum fehlen. Macht dieser doch gerade den Kleingarten aus.

Überlegenswert ist vor allem was und womit  wir neu gestalten, oder auch Bewährtes beibehalten wollen. Was wir auch planen, es sollte in jedem Fall die Freude bestärken ein Kleingärtner zu sein.

Dazu wünschen die Fachberater gutes Gelingen und viel Erfolg für Ihre und unsere Vorhaben im neuen Gartenjahr.

WM