Hinweise zum Start in die Gartensaison

Liebe Vereinsmitglieder,

die Gartensaison hat wieder gestartet und daher wollen wir Sie erinnern, die Ruhezeiten

  • Mo.-Sa. von 12-14 Uhr und 22-6 Uhr
  • Samstag nachmittags  – Vermeidung von sehr lauten Tätigkeiten wie z.B. Rasenmäher mit Verbrennungs-motoren, Bohrhammer, elektr. Fliesenschneider, udgl. 
  • Sonntag ganztägig

einzuhalten und bitten Sie auch abseits dieser Zeiten laute Aktivitäten aus Rücksicht auf Ihre Nachbarn im Freien zu vermeiden, insbesondere

  • Lärmen, lautes Musizieren jeder Art und andere Störungen (z.B. Lärm durch Tierhaltung)
  • Nutzung von Lautsprechern, Radio-, TV- und ähnlichen Geräten
  • Abspielen von Videos auf Handies, Tablets, etc.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen Sommer und viel Freude an Ihren Gärten.

Die Vereinsleitung

 

Bericht des Fachberaters vom 12. Mai 2026

Die Eisheiligen stellen voraussichtlich auch dieses Jahr keine Gefahr für unsere Jungpflanzen und Sommerblumen dar. Am 15 Mai sind die gefürchteten Eisheiligen vorbei und alles kann ins Freiland gebracht werden. Die Tagestemperaturen sind bereits auf gutem Wege zum Sommerlichem Niveau.
Die Trockenheit, die uns in den vergangenen Wochen zum kräftigen Wässern gezwungen hat, scheint vorbei zu sein. Es hat endlich ausgiebig geregnet.

Die Blütenpracht der Frühlingsblüher ist vorbei. Ein saftiges Grün hat sich über unsere Gärten gelegt.
Erste gute Fruchtansätze lassen uns auf eine reiche Ernte hoffen. Lediglich bei Marillen sieht es traurig aus. Bleibt nur zu hoffen das Schädlingen aller Art unserer Ernte nicht zu großen Schaden zufügen.
Deshalb bleiben wir auf der Hut und beobachten unsere Kulturen genau.

Unerfreulicherweise sind die Blattläuse wieder da. Um sie los zu werde lösen wir 2 Teelöffel Natron in 
1 Liter Wasser und geben 1 Teelöffel Speiseöl dazu. Gut durchmischen und die Blattober- und Unterseite tropfnass mit einer Sprühflasche einsprühen. Die Schädlinge werden durch die Lösung mechanisch bekämpft. 

Jetzt sind die Fruchtstände bei Tulpen und Narzissen zu entfernen, um eine Samenbildung zu unterbinden. Die Zwiebel von abgeblühten Zwiebelpflanzen ausgraben und eingeschlagen an schattiger Stelle einziehen lassen.

Frühlingsblühende Ziersträucher werden nun zurückgeschnitten, so dass die Blütenpracht der einjährigen Triebe im nächsten Jahr uns wieder erfreuen kann.

Bei Meltau auf Apfelbäumen Befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden.

Birnbäume auf Birnengitterrost untersuchen. Bei ersten orangefarbenen Tupfern ist eine Spritzung zum Beispiel mit Duaxo universal Pilz-frei von Compo angezeigt,
oder 1 Teelöffel Natron in 1 Liter Wasser auflösen. Damit Blattober- und Unterseite dünn aufsprühen. Natron verändert den pH-Wert auf der Blattoberfläche und entzieht Pilzsporen die Lebensgrundlage.  

Triebspitzendürre an der Marille und Zwetschken, die Wetterbedingt sehr unterschiedliche Fruchtansätze brachte, zeigt sich schon jetzt vereinzelt Triebspitzendürre. Auch hier gilt es, bis in das gesunde Holz zurückschneiden.

Vertikutieren sollte erst nach dem zweiten oder dritten Rasenschnitt erfolgen.
Durch Einstreuen von Quarzsand wird der Boden gelockert. Für Düngung mit Stickstoff, Ausbesserung und Nachsaaten ist jetzt die richtige Zeit.

Wichtig ist das regelmäßige Mähen des Rasens. Etwa einmal wöchentlich. Die Schnitthöhe sollte zwischen 3,5-5 cm liegen. Diese Erfahrungswerte sind vor allem von der Witterung abhängig.

Auch unser Gemüse darf jetzt nicht zu kurz kommen. Für die Aussaat von Stangenbohnen ist jetzt die richtige Zeit. Auch Paradeiser-, Salat-, Sellerie- und Kohlrüben Pflänzchen aussetzen. 
Bei Erbsen ist unbedingt auf die Fruchtfolge zu achten.

Die Anbauphase zwischen zwei Erbsenkulturen am gleichen Standort sollte mindestens 2-3 Jahre betragen, da ansonsten verschiedenste Welke Krankheiten zu Ausfällen führen können.

In der Hoffnung, dass nicht alle unsere Bemühungen unbelohnt bleiben, schließe ich für Heute.

WM 

Bericht des Fachberaters vom 8. Februar 2024

Tageweise kann man schon das herannahende Frühjahr bemerken. Vertraut man dem Wetterbericht nähert sich die Zeit der blühenden Gärten im Laufschritt. Mit Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt ist nur noch in exponierten Lagen zu rechnen. Der Schnee und Regen der letzten Tage hat für gute Feuchte in unseren Böden gesorgt. An Wässern ist noch nicht zu denken. Nur der Starke böige Wind war etwas unangenehm. Das gute daran, Fruchtmumien wurden einfach weggeweht.

Vögel, unsere braven Helfer, sollten weiterhin gefüttert werden. Auch wenn sie tageweise kaum vom angebotenen Futter Gebrauch machen. Das Angebot von natürlichem Futter wie Flug- Insekten und Würmern nimmt im gleichen Maße ab wie blühende Sträucher und Gräser aus unseren Gärten verschwinden.

Beim Füttern unserer braven Helfer ist weiterhin zu beachten, dass die Futterplätze so installiert sind, dass sie für Angreifer nicht leicht zu erreichen sind. Vor allem sind streunenden Katzen aber auch Eichkätzchen und Raben Feinde unsere Vögel.

Jetzt ist in unseren Gärten noch nicht viel zu tun, aber schnell rücken die anstehenden Arbeiten näher. So sind vor allem die jüngeren Bäume vor Frostschäden zu schützen, die immer noch auftreten können. Da unter Tags in der Sonne langsam Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt erzielt werden, kommt es in unseren Bäumen zum aufsteigenden Saftfluss. Dieser kann bei den möglichen tieferen Nachttemperaturen gefrieren. Die Folge Frostaufbrüche. Um unsere Bäume davor zu bewahren, sollten die Stämme z. B. durch Weißanstrich oder Abdecken durch Bretter oder andere Maßnahmen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Im Fachhandel werden diverse Mittel für den Anstrich angeboten.

Im Februar können an trockenen und frostarmen Tagen Apfel- und Birnbäume ausgelichtet werden. Ebenso Johannisbeere- und Stachelbeersträucher.

Um die anfängliche Last durch Schadinsekten und Pilzkrankheiten wie Monilia und Kräuselkrankheit niedrig zu halten ist eine Austriebspritzung geplant und bestellt. Sobald es die Temperaturen und der Knospenstatus zulassen wird eine vereinsweite Spritzung mit Naturen Bio Schädlingsfrei gegen überwinternde Stadien tierischer Schädlinge sowie mit Cupoxat gegen Pilzkrankheiten durchführen.
Diese Spritzung erfolgt an den ersten frostfreien Tagen mit etwa +10°C.

Auch das Werkzeug für unsere Gartenarbeiten wird überprüft und wenn nötig repariert. Defektes muss ersetzt werden. Dabei auf Qualität achten.

Vielleicht ist der Gedanke, den einen oder anderen Obstbaum zu pflanzen überlegenswert. In unseren Kleingärten werden Obstbäume zusehends weniger. Doch gerade in unseren Gärten, sollte kein Obstbaum fehlen. Macht dieser doch gerade den Kleingarten aus.
Überlegen sollten wir vor allem was und womit wir neugestalten, oder doch Bewährtes beibehalten? Bedenken Sie, weniger Beton ist mehr, mehr an Freude beim garteln.

Dazu wünschen die Fachberater gutes Gelingen und viel Erfolg für Ihre Vorhaben.

WM

Frohe Ostern

Wir wünschen Ihnen und ihrer Familie frohe Ostern und ein schönes Gartenjahr.

Ihre Vereinsleitung des KGV Spallart