Bericht des Fachberaters vom 13. Juni 2019


Schon etwas zu warm ist es nach lang anhaltenden, auch heftigen Regengüssen geworden. Plötzlich Hochsommer, wenn auch nicht am Kalender. 
Die letzten frühlingsblühenden Sträucher wurden nach dem Abblühen zurück geschnitten. Denn nur an den einjährigen Trieben werden im kommenden Jahr wieder Blütenknospen ansetzen.

Auch unsere Nadelgehölze, allen voran Eibe und Thujen, die für unsere Kleingärten zu groß werden, sollten schon in jungen Jahren durch Kürzen der Verlängerungstriebe oberhalb der Verzweigung gekürzt werden. Beste Zeit dafür ist jetzt im Juni! Bei Rhododendren werden nach der Blüte die Blütenstände ausgebrochen. Vorsicht auf die Knospen für den Neuaustrieb. Zu Beginn der Hauptblütezeit für Rosen, zumeist im Juni, achten wir auf Rosenrost, Sternrußtau und Rosenmehltau. Eine Spritzung, in Abständen von etwa 14 Tagen, hält diese Ärgernisse in Grenzen.

Unsere Sommerblumen Beete sollten 4-5 Wochen nach Pflanzung gedüngt werden. Vorerst stickstoffreich, dann aber nur sporadisch Phosphor Cali betont. Auch der Rasen sollte bereits seine zweite Düngergabe erhalten haben. Ebenfalls Stickstoff- z. B. Nitramoncal laut Angabe, oder einem Langzeitdünger.

Die Topfpflanzen stehen nun im Freien. Auch hier die Düngegaben nicht vergessen und regelmäßiges Gießen, da die Topfpflanzen schneller austrocknen können als Pflanzen im Gartengrund.

Paradeiser werden an Stäben hochgezogen. Man köpft die Paradeiser Pflanzen nach dem vierten Blütenbüschel. Seitentriebe ausgeizen nicht vergessen. Beim Gießen darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden. Unsere Stangenbohnen sind schon am Weg nach oben, falls wir die Jungpflanzen vor Schneckenfraß bewahrt haben.

Im Kampf gegen Schnecken sind wir für jedes brauchbare Mittel dankbar. Schneckenkorn ist zwar sehr effektiv aber nicht unumstritten.
Am besten hat sich der Schutz des heimischen Tigerschnegels bewährt. Er hält die Ausbreitung der eingeschleppten spanischen orange- bis rotbraunen Nacktschnecke in Grenzen. Sie ernähren sich von Pilzen, welken und abgestorbenen, selten auch von frischen Pflanzenteilen, sowie von Aas und räuberisch von anderen Nacktschnecken.

Der Tigerschnegel kann dabei Exemplare überwältigen, die ebenso groß sind wie er selbst. Weil Schnegel, unabhängig von ihrer Größe, die Eier anderer Schnecken und deren Nachkommen fressen,

sind sie vor allem in Gemüsegärten als Nützlinge und nicht als Schädlinge anzusehen.

Etliche Kirschen sind schon rot. An Marillen Bäumen kann man gute Fruchtansätze sehen. Ebenso an Birne und Zwetschke. Bei Pfirsich und Apfelbäumen dafür eher mäßiger. Doch das ist sicherlich in jedem Garten anders. Nach wie vor Achtung auf Birnengitterrost, sowie Mehltau bei Apfel und Stachelbeere.

Wichtig auch das „Ausdünnen“ bei überreichlichem Fruchtansatz. Die Frucht braucht genügend Platz zum Wachsen und Reifen. Außerdem darf der Baum nicht überlastet werden, damit er Blütenknospen für das nächste Jahr bilden kann. Die überschüssigen Früchte sollten mit der Schere abgeschnitten werden, die Fruchtstiele am Baum belassen. Keinesfalls abreißen.

Bei kräftig zurück geschnittenen Obstbäumen entwickeln sich nun reichliche Wassertriebe. Nichtbenötigte können rechtzeitig mühelos durch Pinzieren, das heißt mit dem Fingernagel abknipsen, entfernt werden.

Und sollten wir die Schneckenplage auch noch halbwegs in den Griff bekommen, dann bleibt uns vielleicht doch noch Zeit, Zeit für den Partner, Unterhaltung mit den Nachbarn, Grillfreuden an milden Abenden oder ganz einfach Zeit nur um den Moment zu genießen.

WM

Es können auch noch für die späte Ernte Bohnen, Radieschen, und Radicchio gesäht werden. Einpflanzen kann man jetzt auch gerne Kohlrabi, Brokkoli, oder Fenchel.

Wer auf Birnbäumen orange Tupfen findet, sollte spätestens jetzt eine Spritzung (mit Baycur 0,05%) in Betracht ziehen.

Werner Rotter

Bericht des Fachberaters vom 9. Mai 2019

Die Blütenpracht der Frühlingsblüher ist vorbei. Die duftende Blütenfülle unserer Obstbäume hat eine späte Kälte mit viel Regen über Nacht verweht. Der Regen hat unseren Kulturen sehr wohl getan. Ein saftiges Grün hat sich über unser Gärten gelegt. Erste gute Fruchtansätze lassen uns auf eine reiche Ernten hoffen, wenn uns unerwartete Wiedernisse in Form von Schädlingen aller Art nicht einen Strich durch unsere Rechnung machen.

Jetzt sind die Fruchtstände bei Tulpen und Narzissen zu entfernen um eine Samenbildung zu unterbinden. Die Zwiebel von abgeblühten Zwiebelpflanzen ausgraben und eingeschlagen an schattiger Stelle einziehen lassen. Frühlingsblühende Ziersträucher werden nun zurückgeschnitten, so dass man sich im nächsten Jahr an der Blütenpracht der einjährigen Triebe erfreuen kann.

Nach den Eismännern, die erfahrungsgemäß mit Nachtfrösten überraschen, können Sommerblumen ins Freiland gepflanzt werden.

Aufmerksamkeit widmen wir auch unseren Apfelbäumen wegen Mehltau. Befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Birnbäume auf Birnengitterrost untersuchen. Bei ersten orangefarbenen Tupfern ist eine Spritzung zum Beispiel mit Duaxo universal Pilz-frei von Compo angezeigt.

An der Marille, die Wetterbedingt sehr unterschiedliche Fruchtansätze brachte, zeigt sich leider schon vereinzelt Triebspitzendürre. Auch hier gilt es, bis in das gesunde Holz zurückschneiden. Ob bei unserer Zwetschke die Bekämpfung gegen die Pflaumensägewespe, die heuer nicht so stark aufgetreten ist, oder die Narren- oder Taschenkrankheit erfolgreich war, werden wir erst später sehen können.

Vertikutieren sollte erst nach dem zweiten oder dritten Rasenschnitt erfolgen. Durch Einstreuen von Quarzsand wird der Boden gelockert. Für Düngung mit Stickstoff, Ausbesserung und Nachsaaten ist jetzt die richtige Zeit. Wichtig zu beachten bei Nachsaaten ist vor allem das gleichmäßige und regelmäßige Bewässern. Die eingeleitete Keimung der Grassamen durch ausreichende Feuchthaltung kann nicht mehr gestoppt werden.

Und ein späteres Austrocknen führt unwiderruflich zum Absterben der jungen Pflanzen. Wichtig ist das regelmäßige Mähen des Rasens. Etwa einmal wöchentlich. Die Schnitthöhe sollte zwischen 3,5-5 cm liegen. Doch das sind individuelle, persönliche Erfahrungswerte, die vor allem von der Witterung abhängig sind.

Auch unser Gemüse darf jetzt nicht zu kurz kommen. Für die Aussaat von Stangenbohnen ist jetzt die richtige Zeit. Auch Paradeiser-, Salat-, Sellerie- und Kohlrüben Pflänzchen aussetzen. Bei Erbsen ist auf die Fruchtfolge zu achten.

Die Anbauphase zwischen zwei Erbsenkulturen am gleichen Standort sollte mindestens 2-3 Jahre betragen, da ansonsten verschiedenste Welke Krankheiten zu Ausfällen führen können.

In der Hoffnung dass unser aller Bemühen nicht unbelohnt bleibt schließe ich für Heute.

WM

Bericht des Fachberaters vom 11. April 2019

Jetzt ist er da, der lange ersehnte Frühling. Die Nachtfröste sind hoffentlich vorbei. Allerdings haben wir die Eisheiligen noch vor uns. Über Nacht verwandelten sich unsere Gärten, wie jedes Jahr, in ein duftendes Blütenmeer.
Zugleich beginnt auch die Arbeit in unseren Gärten. Denn nicht alles was da sprießt wollen wir in unserm Garten haben. Also werden unsere Beete schon fleißig bearbeitet und von allerlei Beikraut befreit. Eventuell aufgetretener Schneeschimmel in den Wiesen bedarf einiger Anstrengungen, um langsam wieder ansehnliche Rasenflächen zu erhalten. Erste Düngegaben für unseren Rasen sollten wir bereits erledigt haben, empfohlen wird eine Stickstoffdüngung mit N27 Nitramoncal. Leider ist dieser Dünger nur in großen Gebinden zu 25Kg erhältlich. Preis 24,50 € Bezugsquelle Klaghofer.
Die Gräser können sich nun langsam aus ihrer Winterruhe entwickeln. Für ein eventuelles Vertikutieren sollte besser bis nach dem zweiten Rasenschnitt gewartet werden, da sich bis dahin die durch den Winter geschwächte Grasnarbe gefestigt hat. Vertikutierte Grasflächen benötigen etwas Quarzsand zur Verbesserung des Bodens. Es lockert den Boden auf und sorgt mit gesundem Bodenklima für gutes Wachstum unserer Gräser.
Doch nun zu unseren Obstbäumen. Letzte dürre Äste und übersehene Fruchtmumien unbedingt noch entfernen. All zu wild treibende Kernobstbäume können noch geschnitten werden. Wundverschluss nicht vergessen. Den jährlichen Schnitt bei den Pfirsichbäumen sollten spätestens jetzt in Angriff nehmen. Die Kronen müssen jährlich zurückgeschnitten werden, um einerseits das Verkahlen der Äste zu vermeiden, anderseits die Fruchterträge für das kommende Jahr sicherzustellen.
Der Schnitt kann auch noch während der Blüte geschehen. Bei Neupflanzungen von Obstbäumen sind einige wichtige Kriterien zu beachten. Neu zu setzende Obstbäume müssen so tief gepflanzt werden, wie sie in der Baumschule gestanden sind. Zu beachten ist jedenfalls, dass die Veredlungsstelle ca. 10 cm aus der Erde herausragt. Wichtig ist auch das Einsetzen eines Pfahles vor Einbringen des Baumes in die Pflanzgrube.
Und wir alle wissen, dass wir unser Pflanzmaterial nur aus einem wirklich guten Fachbetrieb holen. Wenn das Treiben und Blühen in unseren Gärten in dieser Geschwindigkeit weitergeht, so werden unsere Kernobst Bäume in den nächsten Tagen blühen. Kirschen-, Pfirsich-, und Marillen sind bereits Großteils abgeblüht. Wenn es so schnell weiter geht, dann erwarten uns neue Herausforderungen. Blütenmonilia und Triebspitzendürre bedrohen unsere Steinobstgehölze. Eine 2-3 malige Spritzung mit einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel wie Universal-Pilzfrei Compo Duaxo, bei beginnender, voller und abwelkender Blüte kann dagegen helfen. Öfter deshalb, weil nicht alle Blüten zur gleichen Zeit geöffnet sind, und der Moniliaerreger über die Narben in die Pflanze eindringt.
Wer im vergangenen Jahr an der Zwetschke starken Befall durch die sogenannte Narren- oder Taschenkrankheit hatte, sollte vorbeugen. Da auch hier die Infektion vermutlich über die Narben erfolgt, ist eine Spritzung ebenfalls mit Universal-Pilzfrei Compo Duaxo wie erwähnt angezeigt. Vielleicht können wir so diesen Infektionen einiges entgegensetzen. Unsere Kübelpflanzen können wir langsam durch Frischluft abhärten. Die Übersiedlung Mitte Mai dürfte dann keine allzu großen Probleme mit sich bringen.
Ideal ist nun auch das Setzen von diversen Stauden in unsere Beete oder Steingärten. Hat der vergangene Winter doch auch hier mehr oder weniger große Schäden angerichtet. Und das Angebot in vielen Gartenbetrieben ist ja wie immer reichlich.
Was wir auch planen, es sollte die Freude bestärken ein Kleingärtner zu sein.
Gutes Gelingen und viel Erfolg, das wünschen die Fachberater.
WM

Bericht des Fachberaters vom 14. März 2019

Letzten Monat glaubten wir noch, der Frühling ist nur auf Kurzbesuch. Auch die Nachtfröste sind verschwunden. Wieder sind wir mit den Temperaturen gegenüber dem Vorjahr um 14 Tage früher dran. Die Austriebspritzung im KGV Spallart hat bereits Gestern stattgefunden.

Jetzt kann alles ganz schnell gehen. Für den Moment hat der Boden genügend Feuchtigkeit. Das kann sich aber sehr bald ändern. Deshalb sollten wir bei unseren Immergrünen auf genügend Feuchtigkeit achten und falls nötig wässern. Mit diesem Wässern beginnt auch für uns wieder die Gartenarbeit. Noch nicht sehr viel, aber doch schon wichtiges.

An trockenen Tagen ist bei Zier- und Beerensträuchern an den Rückschnitt zu denken. Ribisel und Johannisbeere kontrollieren wir auf Gallmilben- Befall.Wir achten dabei auf dicke rundliche Knospen und entfernen diese um sie im Restmüll zu entsorgen.

Bei den Obstbäumen sind die Leimringe zu entfernen. Kernobstbäume können noch geschnitten werden, stark triebige Kernobstbäume werden überhaupt erst jetzt im März geschnitten.
Trockenes und altes Holz gehört entfernt. Beim Rückschnitt darauf achten keine Aststummel stehen zu lassen.

So wie in den vergangenen Jahren wurde auch heuer wieder eine Austriebs Spritzung durchgeführt. Diese Austriebs Spritzung basiert auf Paraffin mit einem Zusatz von Kupfer. Sie dient dazu, überwinternde Schädlinge am Baum zu ersticken, also nicht zu vergiften. Der Kupferzusatz ist gegen Pilz-Sporen beigemischt.

Die Spritzung wurde wieder von der Firma Seidel durchgeführt. Wenn wir bedenken dass die Vegetation wieder um 14 Tage früher als im Vorjahr dran ist war es doch für einige Marillen Bäume schon fast schon zu spät. Gegen andere Schädlinge ist wärend des Jahres nach Bedarf vorzugehen.

Unsere Rosen haben immer noch Winterruhe. Ebenfalls diverse Stauden.
Alte Ziergräser können zurückgeschnitten werden. Dabei auf die Neuaustriebe achten um sie nicht zu beschädigen.

So noch vorhanden an Zwiebel- und Knollenpflanzen können vorhandene Schutzvorrichtungen gegen Krähen, wie Drahtgitter und ähnliches entfernt werden. Auch der Rasen sollte sauber gehalten werden. Eventuell vorhandene trockene Stellen verursacht durch Schneeschimmel, können mit dem Laubbesen rau abgekehrt werden.

Nun können wir auch planen, welches Gemüse oder Kräuter wir Pflanzen wollen, und besorgen uns rechtzeitig die Samen hierfür. Saatgut sollte immer frisch sein, daher nur so viel kaufen, was auch wirklich verarbeitet wird. Aufgehobenes Saatgut könnte im darauffolgenden Jahr womöglich nicht mehr den gewünschten Erfolgen bringen. Im Kleingewächshaus können die ersten Aussaaten vorgenommen werden, sobald die Temperaturen für die Keimung erreicht werden.

Die Vogelnistkästen können schon gesäubert werden. Darauf achten das die Öffnung der Vogelnistkästen nicht Wind und Regen ausgesetzt sind. Am besten Richtung Osten ausrichten.

Auch neue Anbaupläne wollen erstellt werden, wobei auf die Fruchtfolge zu achten ist. Also alles Arbeiten für den Garten, wenn wir auch im Garten noch nicht viel machen können.Was wir auch planen, es sollte die Freude bestärken ein Kleingärtner zu sein.

Gutes Gelingen und viel Erfolg, das wünschen die Fachberater.

WM

Bericht der Fachberater vom 14. Februar 2019

Laut Kalender ist der Winter da. Kurzfristig hat uns dieser Winter sogar eine geschlossen Schneedecke geboten. Im Moment schaut es wieder nach Frühling aus und schon bald könnten unsere Immergrünen Wasser benötigen. Deshalb ist es notwendig bei fehlender Schneedecke die Böden zu beobachten um eine stark Austrocknung zu verhindern. Eine fehlende Schneedecke und stak schwankende Temperaturen in den Wintermonaten sind nicht zu unterschätzen. Bei milden Temperaturen können wir es dann wagen die Wasserzufuhr wenigstens Zeitweise aufzudrehen um zumindest unsere Immergrünen zu versorgen. Spätere Trockenschäden sind irreparabel. Für unsere Geldbeutel nicht gerade erfreulich, so früh im Jahr schon mit dem Gießen beginnen zu müssen. Anderseits haben wir viel Zeit eingespart die wir sonst mit dem Freischaufeln von Wegen verbracht hätten.

Vögel, unsere braven Helfer, sollten weiterhin gefüttert werden. Auch wenn sie kaum vom angebotenen Futter Gebrauch machen. Scheinbar finden sie immer noch genügend Futter in der Umgebung. Zu beachten ist aber weiterhin, dass die Futterplätze so installiert sind, dass sie von Angreifern wie streunenden Katzen, Eichkätzchen und Raben nicht zu leicht unbemerkt erreichbar sind. Wenn jetzt auch nicht allzu viel im Garten zu tun ist, so werden wir uns auf die anstehenden Arbeiten vorbereiten.
So sind vor allem die jüngeren Bäume vor Frostschäden zu schützen, die immer noch auftreten können. Da unter Tags in der Sonne langsam Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt erreicht werden, kommt es in unseren Bäumen zum aufsteigenden Saftfluss. Dieser kann bei den möglichen tieferen Nachttemperaturen gefrieren. Die Folge Frostaufbrüche.
Um unsere Bäume davor zu bewahren, sollten die Stämme z. B. durch Weißanstrich oder Abdecken mit Brettern oder andere Maßnahmen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Im Fachhandel werden diverse Mittel für den Anstrich angeboten.
Jetzt Anfang Februar können an trockenen und frostarmen Tagen Apfel- und Birnbäume ausgelichtet werden. Ebenso Johannisbeere- und Stachelbeersträucher. Auch auf die 0,5%tige Kupferspritzung an frostfreien Tagen mit zumindest +10°C gegen die Kräuselkrankheit bei Pfirsich und Nektarine sollte nicht vergessen werden. Wird mit einer 3%tigen Schwefelspritzung gegen die Birnenblatt Pocken Milbe gespritzt, sollte dies ebenfalls erst bei etwa +10°C geschehen. All diese Spritzungen sollten in tropfnasser Benetzung erfolgen. Nur so wird eine optimale Wirkung zu erzielen sein.

Das Werkzeug für unsere Gartenarbeiten wird überprüft und wenn nötig repariert. Irreparables muss ersetzt werden. Dabei ist auf Qualität zu achten. Vielleicht ist der Gedanke, den einen oder anderen Obstbaum zu pflanzen überlegenswert. In unseren Kleingärten werden Obstbäume zusehends weniger. In unseren Gärten sollte jedoch kein Obstbaum fehlen. Macht er doch gerade den Kleingarten aus. Überlegenswert ist vor allem was und womit wir neu gestalten, oder auch Bewährtes beibehalten wollen.

Was wir auch planen, es sollte in jedem Fall die Freude bestärken ein Kleingärtner zu sein.
Dazu wünschen die Fachberater gutes Gelingen und viel Erfolg für Ihre und unsere Vorhaben im neuen Gartenjahr.

WM

Endlich ist es wieder soweit , der Frühling steht in den Startlöchern und langsam kann man auch im Garten beginnen erste Handgriffe zu machen. Falls noch ausständig sollten Bäume und Sträucher geschnitten werden. Auch sollte das Laub vom Herbst im Garten entfernt werden, ganz besonders vom Rasen da bei sonnigen Tagen dieser schon langsam zu wachsen beginnt.

Die Gemüsebeete können schon vorbereitet werden und wer noch keinen Kompost im Herbst eingearbeitet hat sollte dies jetzt in Angriff nehmen, auch Hornspäne sind möglich. Bei unseren Gartenkräutern sollten ebenfalls jetzt abgefrorene Teile entfernt werden um den zarten Nachwuchs nicht zu verlieren falls erst später geschnitten wird.

Die Ziergräser die hoffentlich über den Winter stehen durften sollten in sonniger Lage schon bis kurz über den Boden zurück geschnitten werden, nicht zu spät im Frühjahr um nicht die neuen Halme mit zu schneiden. Auch ist es ideal jetzt falls nötig und gewünscht Ziergräser zu teilen, vorausgesetzt der Boden ist vollständig aufgetaut. Wer im Herbst keine Zwiebeln für Frühjahrsblüher gepflanzt hat muss nicht ganz darauf verzichten und kann bewurzelte Zwiebeln im Topf kaufen und jetzt pflanzen. Die ein oder andere blühende Primel oder Hyazinthe macht nicht nur einen schönen Farbklecks im Garten, es hilft auch den ersten Insekten Nahrung zu finden da diese an wärmeren Tagen schon fleissig unterwegs sind. Wer möchte und ein großes helles Fensterbrett hat kann auch schon beginnen die ersten Gemüsepflanzen und Sommerblumen vorzuziehen ( Tipp: das Saatgut ein wenig mit Erde übersieben und feucht halten bis zum Austrieb).

Liebe Gartler geniesst die ersten Sonnenstrahlen und schiebt die Arbeit nicht auf so habt Ihr im Sommer mehr Freude in Eurem kleinen Reich.

Mit freundlichen Grüßen Werner Rottensteiner